Seit geraumer Zeit interessiere ich mich ja verstärkt für Geologie. Warum? Vielleicht, weil ich schon immer etwas langsam war und meine geistige Entwicklung mit der Kontinentaldrift korreliert?
Egal! Jedenfalls ist Geologie eine sehr interessante Sache, selbst vor der eigenen Nordhessischen Haustür, wo der später aufkommende Vulkanismus den tertiären Muschelkalk durchbrochen und mit Tuff und Basalt überdeckt hat.
Tatsächlich hätte man im Kasseler Becken sogar schwimmen können (heutzutage geht das nur, wenn die Fulda über die Ufer tritt – oder in den dafür vorgesehenen Einrichtungen). Ja, hier gab es sogar Meeressand, bzw. den gibt es heute noch. Er sieht nur ein bisschen verändert aus.
Vorsicht dürfte in (viel) früheren Zeiten aber angebracht gewesen sein, denn, so legen es Fossilienfunde nahe, hier hat es Haie gegeben. Wirklich!
Okay, das ist jetzt schon ein bisserl her, zugegeben. Und eine Tourismusindustrie gab es damals eigentlich auch nicht so wirklich, geschweige denn Touristen… also zumindest keine menschlichen.
Aber einige Erkenntnisse über die geologische Vergangenheit lesen sich heutzutage fast wie die Vorhersage der Folgen der globalen Erwärmung:
In Deutschland reichte im Oligozän vor etwa 30 Millionen Jahren die Nordsee bis zum Niederrhein und in den Raum von Kassel (Hessen). Ostdeutschland war bis zum Harz und Leipzig (Sachsen) vom Meer überflutet.
Noch Fragen?
Gut, so schnell kommt das jetzt nun nicht wieder. Das dauert (wenn es überhaupt so kommt). Und auch die Arbeiten an der Uferpromenade gehören nicht in diesen Kontext. Die soll einfach nur an der Fulda entlang führen.
Aber wenn man sich so vorstellt: Meeresspiegel ein paar Meter ‘rauf und vielleicht senkt sich Norddeutschland noch ein bisschen ab – so was gibt’s ja in der Geologie – und schon steht der Drehort für die dreitausendsibenhunderteinunvierzigste Staffel von Baywatch fest, oder?
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Die Meldung erinnert mich an einen alten Lehrer von mir. Wenn er im Unterricht eine besonders dumme Antwort bekam, raufte er sich die Haar und rief aus: “Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.”
Hirn fehlt auch einigen britischen Wissenschaftlern, allerdings nur als Forschungsgegenstand. Das zur Universität London gehörige King’s College in London, so meldet BBC NEWS Today Tom Feildens’s Blog benötigt pro Jahr etwa 300 Gehirne, auch um an Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Autismus zu forschen. Leider überlassen offenbar nicht genügend Menschen nach dem Tode ihr Hirn der Wissenschaft.
Aber sorry, boys, meins brauche ich vorerst noch.
Kategorien: Kurios · Wissenschaft
Fast unglaublich. Eigentlich hätte ich erst in Jahrzehnten damit gerechnet: Wie die BBC berichtet, sind erste Bilder von einem Exoplaneten in 25 Lichtjahren Entfernung gelungen.
(Mein Gott, dass muss ja sein, als ob man mit dem Fernrohr einen Fliegenschiss auf dem Mond sehen könnte… oder vielleicht sogar auf dem Mars?)
Kategorien: Raumfahrt · Wissenschaft
Zum Teil leider ja, muss man wohl sagen. Wissenschaftler des Kieler GEOMAR-Institutes, das viele aus dem Roman “Der Schwarm” von Frank Schätzing kennen (ja, das gibt es wirklich), haben festgestellt, dass mittlerweile fast eine Viertelmillion Quadratkilometer unserer Meere regelrechte Todeszonen sind. Der Sauerstoffgehalt des Wassers in diesen Gebieten ist so gering, das dort kein Leben mehr möglich ist. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird eine weitere Ausdehnung um 50 Prozent befürchtet – mehr als bisher erwartet.
Die Ursache hierfür: Der steigende Eintrag des Treibhausgases CO2, der zu einer Versauerung des Meeres und anderen schädlichen Effekten führt. Und die Ursache für die steigenden CO2 Gehalte in der Atmosphäre kennen wir ja.
Die Auswirkungen könnten für die sowieso schon unter der Überfischung der Meere leidende Fischereiwirtschaft und besonders die Ernährungssituation in den ärmeren Teilen der Welt dramatisch sein.
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