Das Leben usw.

Einträge werden als ‘Wirtschaft’ kategorisiert

Breitseite gegen Windows?

Oktober 24, 2009 · Kommentar schreiben

Bröckelt die Allmacht Microsofts? Was IBM und Canonical laut Bericht von Pro-Linux jetzt auch in den USA anbieten, könnte eine mächtige Breitseite auf die Vorherrschaft von Windows auf Unternehmens-Desktops sein. In den Augen von MS dürfte es um so bedenklicher sein, dass der Anstoß dazu, den IBM Client for Smart Work auch auf dem amerikanischen und nicht nur den afrikanischen Markt zu bringen, offenbar die Nachfrage von Kunden war.
Gibt es also auch im Bereich der Unternehmens-Desktops eine gezielte Nachfrage nach Windows-Alternativen?

Kategorien: Computer · Linux · Software · Wirtschaft

Wechsel zur Konkurrenz

August 21, 2009 · 2 Kommentare

Gerade las ich, dass die Post-Filiale in meiner Nähe (so nah auch wieder nicht) geschlossen werden soll. Wahrscheinlich sollen mal wieder Kosten gespart werden. Dort arbeiten mehrere Menschen. Bringt mir als gelegentlichen Kunden das irgendetwas? Vielleicht nennenswerte Ersparnisse bei der Inanspruchnahme der postalischen Dienstleistungen? Nein. Also? Mich als Kunden spart die Post damit auch gleich ein.

Kategorien: Persönlich · Wirtschaft

Finanzkrise und kein Ende

Juli 25, 2009 · 1 Kommentar

Während hierzulande immer wieder die Hoffnung auf ein zwar nicht unbedingt baldiges, aber doch absehbares Ende der Krise geschürt wird, brechen in den USA offenbar weiterhin die Banken dutzendweise zusammen. Ihre Zahl belief sich im laufenden Monat auf 19.
Nach einem Ende der Krise klingt das nicht. Und dass die US-Wirtschaft nicht irgendwo weit entfernt liegt, müsste angesichts der vergangenen zwei Jahre ja nun auch der Letzte begriffen haben. Aber auch so könnte hierzulande Ungemach drohen, wenn Kurzarbeit und Abwrackprämie als Puffer für Arbeitslosenzahlen auslaufen. Denn die vielen ineinander verschlungenen Kreisläufe des Geldes könnten die Finanzkrise beispielsweise über sinkenden Konsum und Versicherungswirtschaft quasi über die Hintertür zurückbringen. Negative Rückkopplung nennt man so etwas und die Folgen könnten unabsehbar sein.
Und was hat sich seit Beginn der Krise – außer Milliarden schweren Rettungspaketen für Banken – denn tatsächlich geändert?

Kategorien: Politik · Wirtschaft

Prognose für Apple?

Juni 24, 2009 · 1 Kommentar

Apple-Chef Steve Jobs hat eine neue Leber und die Prognose für seine Gesundheit ist sehr gut. Warum ist das eine Meldung?
Weil alle Welt davon ausgeht, dass das Schicksal des Computer-Herstellers (der vermutlich längst mehr Geld mit anderen Produkten als Compunter macht) von Jobs’ Gesundheit abhängt. Damit hängen natürlich auch die Dividenden der Aktionäre vom korrekten Funktionieren des neuen Organs ab.
Deshalb müssen natürlich die Prognosen sehr gut sein, sonst fallen die Aktienkurse.

Mit Prognosen ist das natürlich so eine Sache, da kann immer mal etwas unerwartetes passieren und doch ein anderes Ergebnis eintreten. Es sind eben Prognosen, keine Garantien. Doch was soll’s, die ganze Wirtschaft lebt von Prognosen, Gewinnerwartungen, Zukunftsaussichten…

Die Frage ist nur: Würden die Aktionäre erfahren, wenn die Prognosen für die Gesundheit des Aṕple-Chefs nicht so gut oder vielleicht auch nur einigermaßen zufriedenstellend, wenn nicht sogar schlecht wären?
Vermutlich nicht. Dass diese Nachrichten eher unternehmensstrategischen Notwendigkeiten folgen zeigte sich schon an der Mär von der Hormonstörung, die als Grund für Jobs’ Gewichtsverlust herhalten musste.

Ein Mensch kann ohne Leber nicht überleben. Aber vielleicht wäre es viel menschlicher anzunehmen, dass Apple vielleicht auch ohne Steve Jobs überleben könnte, dem es trotzdem hoffentlich sehr gut geht.

Dass ein Nachfolger (den es früher oder später sowieso geben muss) ein zweiter Steve Jobs sein könnte, ist unwahrscheinlich, aber er hat immerhin einen Vorteil: Ein schon existierendes Vorbild, von dem er lernen kann (oder sie).

Kategorien: Computer · Leute · Wirtschaft

Kein Herz für Europa?

Juni 8, 2009 · 1 Kommentar

So richtig viel war nicht los, als ich gestern ins Wahllokal kam. Vor mir 2 Leute, hinter mir einer.
So richtig wundert es mich auch nicht. Geht es nur mir so, oder stimmt mein Eindruck, dass die meisten Parteien ihr Herz für Europa (zumindest für das Europäische Parlament) noch nicht entdeckt haben?
Der Werbe-Aufwand war meiner subjektiven Wahrnehmung nach etwa halb so hoch wie bei der Landtagswahl. Gut, das stört mich jetzt eigentlich nicht so wirklich. Eigentlich hasse ich ja diese nichtssagende Wahlwerbung sowieso, aber anders betrachtet: So richtig wichtig wirkte das alles nun auch nicht.

Doch kann man die Wichtigkeit der Europäischen Union – bei aller Kritik – gar nicht hoch genug einschätzen. Nicht nur, dass nach manchen Schätzungen etwa 70 Prozent der nationalen Gesetzt durch Vorgaben der EU veranlasst sind. Eine andere Überlegung finde ich noch viel wichtiger:
Nationen, die vor nicht einmal 7 Jahrzehnten verfeindet waren, die sich so gar einmal als Erzfeinde titulierten, haben sich heute so weit angenähert, dass sie sogar eine gemeinsame Währung haben. Ein Krieg beispielsweise zwischen Deutschland und Frankreich ist heute unvorstellbar.

64 Jahre Frieden, dass ist für mich das Wichtigste an Europa! Und das ist mit Geld gar nicht aufzuwiegen.

Kategorien: D-land · Europa · Gesellschaft · Persönlich · Politik · Wirtschaft