Wie kann man Leute für Physik begeistern? Manchmal hilft der Zufall. Oder ein Schriftsteller. Oder das Kino. Bei CERN (die Abkürzung bezieht sich auf den füheren französischen Namen Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) nutzt man offensichtlich die Popularität des Kino-Films „Illuminati„, Originaltitel „Angels & Demons“, der auf einem Buch von Dan Brown basiert und in dem CERN eine Rolle spielt.
So hat man eigens eine Web-Seite zum Thema erstellt: „Angels & Demons – the science behind the story„. Gute Idee, wie ich finde (aber leider nur in Englisch und Französisch).
Und über den LHC wird sogar Unterrichtsmaterial angeboten und es gibt Seiten für Lehrer und Studenten (leider auch nur in Englisch, aber das ist eben die internationale Sprache der Physik).
Wem das alles zu trocken ist, der kann immer noch mit dem LHC-RAP vorlieb nehmen:
LHCb sees where the antimatter’s gone
ALICE looks at collisions of lead ions
CMS and ATLAS are two of a kind
They’re looking for whatever new particles they can find…
… und schon hat man was gelernt! Die ursprüngliche Seite des Raps auf Youtube hatte übrigens innerhalb der ersten sechs Wochen gleich mehr als 3 Millionen Aufrufe. Die groß geschriebenen Teile sind übrigens die Hauptdetektoren für Elementarteilchen. Haus-große Teile um diese Winz-Dinger aufzuspüren.
Ach ja, CERN heißt übrigens heutzutage in der Langform „European Organisation for Nuclear Research“. Man ist aber bei der alten Kurzform CERN geblieben. Die Abkürzung EONR klingt ja auch eher zum Abgewöhnen.
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Vor einiger Zeit war dann doch mal ein neues Mobiltelefon fällig. Meine Wahl fiel auf das Sony Ericsson C510 Cyber-shot, was für den eingefleischten Linuxer vielleicht etwas erklärungsbefürftig ist.
Mein Kauf-Kriterien waren dabei recht einfach:
- Lange Akku-Laufzeit
- Tasten, die ich mit meinen nicht so schlanken Fingern gut bedienen kann
- Bluetooth (wg. Freisprecheinrichtung)
- Sprachwahl (ist angenehm beim Autofahren)
- ein gut ablesbares Display
Diese Anforderungen wurden vom C510 erfüllt. Darüber hinaus gefiel mir das schlichte Design (Candybar). Kein Schnick-schnack mit Schiebern, Klappen usw.
Zugeben muss ich, dass ich überhaupt nicht auf das Betriebssystem geachtet habe. Es ist wohl eine Art Windows.
Mal abgesehen von diversem Kram in Sachen Online-Dienste, Klingeltöne usw. war ich aber begeistert, wie gut das Teil mit Linux zusammen arbeitet. In diesem Fall bedeutet das Debian Lenny mit KDE 3.5. und als Photoverwaltung das Programm Digikam.
Das Telefon bietet bei der USB-Verbindung mit dem PC verschiedene Modi an:
- Telefonmodus
- Medienübertragung
- Drucken
- Massenspeicher
Dass letzteres mit Sony Ericsson Telefonen gut funktioniert, wusste ich schon vorher. Heute versuchte ich aber einmal die Funktion Medienübertragung. Und siehe da, auf dem PC erschien der Auswahldialog, der mich fragte, ob ich ich die Photos mit Digikam herunterlanden möchte.
Kurz und knapp: Das Ganze funktioniert hervorragend, wie mit anderen Digitalkameras auch. Darüber hinaus geht alles auch noch recht zügig. Der Geschwindigkeitsvergleich zu meiner etwas betagten Canon Powershot A80 mit ihren 4 Megapixeln lässt jedoch den Schluss zu, dass es nicht nur an den relativ kleinen Dateien der 3 Megapixel-Kamera des C 510 liegt, sondern die Datenübertragungstechnik auch einfach gut arbeitet. Das Handy schickt die Daten gefühlt mehr als doppelt so schnell wie die A80.
Für Schnappschüsse unterwegs ist die eingebaute Kamera des C510 übrigens recht gut geeignet und mit einem Extra-Auslöser, der die üblichen zwei Druckpunkte bietet auch recht komfortabel zu bedienen. Klar, eine richtige Kamera ersetzt es nicht.
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Manche Leute haben anscheinend keine Achtung vor dem Leben, nicht vor dem anderer und auch nicht vor dem eigenen. Und Angst vor dem Tod anscheinend auch nicht.
Wie die HNA meldet, ist in der Nähe von Kassel ein Sattelzug aus dem Verkehr gezogen worden, der möglicherweise sowieso nie sein Ziel erreicht hätte. Laut HNA war da nur „Rollender Schrott“ unterwegs.
Die überbreite und sowieso zu schwere Ladung wurde von einem Gefährt mit verschobenen Achsen, beschädigten Reifen, Rahmenrissen (!) und – man hat es geahnt – beschädigten Bremsen transportiert.
Klingt fast wie eine neue Extremsportart, oder? Eines der letzten Abenteuer unserer Zeit?
Wenn die Leute ja wenigstens nur mit ihrem eigenen Leben spielen würden…
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Das britische Militär hat ja nun schon seinen i-Ball, eine Kamera, die geworfen oder per Granatwerfer verschossen werden kann. Sie liefert bestimmt schöne bunte Bilder, ohne dass ein Soldat selbst ein Auge (oder mehr) riskieren muss.
Nun wird auch für Paparazzi das Leben ungefährlicher. Schluss mit dem lästigen Klettern auf Bäume oder Mauern, der Flucht vor zähnefletschen Monstern der Gattung Canis lupus familaris und Ähnlichem.
Auch ein ziviles fliegendes Auge ist augenscheinlich nun unter dem Namen TosPom erhältlich. Bin mal gespannt, wann die ersten Nachbarschaftsstreitigeiten mit Beweisphotos des vermeintlichen Fußballs (vielleicht einfach anmalen) unterlegt werden. Nachdem ALDI neulich schon Nachtsichtgeräte im Angebot hatte, ermöglicht die neue Technik sicherlich ganz neue Perspektiven der taktischen Aufklärung hinter des Nachbars Hecke/Mauer/Zaun – und einen Einkommenszuwachs bei Rechtsanwälten und Gerichten, wenn die Privatsphäre verletzt wird.
Ein großes Problem dann möglicherweise auch: Wie bekommt man das Ding wieder zurück, wenn man es einmal weggeschmissen hat? Denn als wirkliche ‘Wegwerf-Kamera’ wird es vermutlich doch zu teuer sein.
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