Das Leben usw.

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Eine einzige Zelle kann entscheidend sein

Dezember 23, 2007 · 2 Kommentare

Forscher haben herausgefunden, dass schon eine einzige Nerven- bzw. Gehirnzelle großen Einfluss auf die Wahrnehmung von Gefühlen haben kann. Du meine Güte… Wenn man bedenkt, dass bei einem gewöhnlichen Vollrausch so ca. einige Hunderttausend bis einige Millionen Gehirnzellen abgetötet werden, wundert es nicht, dass sich bei manchen Leuten der Intelligenzquotient der Zimmertemperatur annähert. Na denn: Prost!

(P.S.: Wer sich jetzt fragt, was IQ und Gefühle miteinander zu tun haben, hätte vielleicht das letzte Bier gestern Abend stehen lassen sollen. ;-) Okay… Gefühle geben dem Denken seine Bedeutung, oft auch seine Richtung. Alles klar? Wenn nicht: Mehr lesen, weniger saufen!)

Kategorien: Spass · Wissenschaft

“Microsoft” wird bei Ebay verkauft

Dezember 19, 2007 · 1 Kommentar

Eine kuriose Meldung in der Süddeutschen: In Portugal existiere ein Unternehmen namens Microsoft Lda. unter diesem Namen seit 1981. Der Software-Gigant aus Redmond sei hier jedoch erst seit 1990 geschäftliche tätig - unter dem Kürzel MSFT. Obwohl anscheinend am Kauf des Namens auch in Portugal interessiert, konnte man sich bisher wohl nicht auf ein Geschäft einigen. Die portugiesische Microsoft Lda. wolle nun nicht länger warten, deshalb gäbe es Microsoft aus/in Portugal demnächst bei Ebay zum Schnäppchenpreis - nur den Namen versteht sich, und nur in Portugal.

Kategorien: Kurios · Spass · Wirtschaft

Nur mal so zum Spaß: Die Schweizreise

Dezember 3, 2007 · 3 Kommentare

Ich hatte einmal eine Dienerin. Aber weil mein Haus so klein war, musste eine Dienerin hier sehr schmal sein. Deshalb hatte ich eine Engadinerin.
Gut, sie war jetzt keine Modellschönheit, aber ihre langen Aare glänzten wie ein Gletscher. Wallis so schön war, konnte ich sie nie vergessen.
Eines Tages war sie nämlich verschwunden. Die Polizei sagte, sie sei entführt worden.
“Das Kanton sein”, sagte ich.
Ich fühle mich ganz zermattet. Das trifft mich Davos weh tut.
Weil am Tatort überall Schweißtropfen auf dem Boden waren, meinte die Polizei, der Täter sein ein Schwyzer.
Oh je, dachte ich. Manchmal ist Gotthard. Ich konnte sie doch keinem Gauner überlassen. Aber dummerweise habe ich eine Schweizer-Phobie. Ehrlich!
Wenn ich nur einen Genfer See, krieg’ ich Alpenträume. Schnell rein, schnell raus, plante ich. Immerhin haben die da gute Straßen. Die haben nämlich für Straßen die Mittelland auf und landab verbraten.

Aber gleich zu Beginn der Suche hatte ich Verständigungsschwierigkeiten mit einem Grenzer. Und mein Gegenüber sah mich mit einem Grinsen an, als wollte er sagen: “Ja, da Räter!”. Und ich räto: “Romanisch?” Nun kicherte er de Biel, aber winkte mich durch.
Ich besorgte mir erst mal statt der alten endlich eine Neue Züricher Zeitung. “WoZ” ist das? rief ich aus. “Das ist mir ja eine L’Illustre Gesellschaft!” Bis mir einfiel: In Bern war es ja schon Fasnacht. Das ist immer so. Wenn die in Zürich Sechseläuten, ist’s da schon dunkel. Schnell wieder auf die Autobahn. Ich nahm die nächste Auffahrt (!).

Wahrscheinlich hat sich der Entführer in den Alpen versteckt, dachte ich. Hoffentlich hol’ ich mir dort keinen Zug. Da kann einem nämlich der Innerrhoden abfrieren, wenn man nicht auf Pass t. Ich Max ja Frisch, aber zu frisch eben auch wieder nicht. Und vom vielen Salz auf den Straßen kriegt mein Auto schneller Rösti, als ich gucken kann.

In den Alpen angekommen, traf ich einen Gottesmann, der wollte hoch hinaus. Ich dachte mir: Das darf doch wohl nicht Warstein… Da will dieser Mönch doch glatt die Jungfrau besteigen. Die Arme, wo sie doch schon ein Joch trägt. Na, das kann ja Eiger werden. “Na, meine Liebe…” sagte er zu der Dürrenmatt.
Ich ging dann lieber ins Jura, denn wer Suchet, der findet ja bekanntlich.

Aber: Keine Spur von dem Lumpenhund. Ich schnappte mir einen alten Einheimischen und rief: “Los! dreh’ dich Romandie Wand! Ich sag dir Tessin Guten… Sag mir freiwillig, wo der Entführer ist, oder ich Zwingli. Er Gstad promt, was er wusste: “Ich hob’ ihn do stähn seh’n. Dort, am Vierwald stätt er. See! Und Fondue ischt er gekommen!” und zeigte in die andere Richtung. “Merci vielmals!” bedankte ich mich. Aber insgeheim ich dachte mir: Darauf fall’ ich nicht mehr Rhein! Das ist doch Lug und Trug. War er vielleicht ein Lug-aner. See-’n sie: Manchmal ist Gotthard zu den Seinen… ach, das sagte ich ja schon.

Ehrlich: Mir lief fast St. Gallen über. Dann sah ich, dass er ganz grau im Gesicht war und viele Leute drum herum auch. Sie hatten gleiche Kleidung an. Das musste wohl einer von den legendären Grau-Bünden sein. Da ist es ja kein Wunder, wenn du eine Laus-anne Leber kriegst. So ein verdammter Rheinfall. “Montreux”, fluchte ich. Das ist schweizerisch und heißt auf Deutsch “Mein Gott!”

Naja, bevor ich hier noch mehr Zeit ver Basel, mach ich lieber noch ‘ne Winterthur, damit ich nicht ganz zu den Luzern gehöre.
Jaja, die Schweizer.. . Aber woher sollen sie es denn auch haben. Sie machen in der Schule ja nur Matura-matik. Und richtig deutsches Deutsch können auch nur wenige. Aber beim Frühstück sind sie uns weit überlegen. Die Schweizer haben sogar Technorama. Mich stören allerdings die vielen Insekten, zum Beispiel die Hornussen. Ich be Reuss nicht, in die Schweiz gefahren zu sein. Aber meine Engadinerin habe ich immer noch nicht wieder, obwohl ich jedes Landeck abgesucht habe.
Immerhin habe ich das Land der tiefen Täler lieben gelernt, auch wenn einige immer noch sagen, dort gäbe es hohe Berge.

Kategorien: Spass

Doofe Katastrofe

Dezember 1, 2007 · 1 Kommentar

Morgen, am 2. Dezember sind Russlands Bürger zur Wahl aufgerufen. Oh, Verzeihung. Natürlich müsste es heißen: “Morgen am 2. Dezember geruht Zar Wladimir I., die Huldigungen seiner Untertanen entgegen zu nehmen.”

Hoffentlich müssen wir nicht irgendwann zusätzlich zu den “Free Burma”-Bannern auch noch “Free Russia”-Banner auf unsere Web-Seiten stellen… Obwohl der deutsche Protest sich wahrscheinlich aus Angst vor steigenden Energiepreisen eher in Grenzen halten wird, vermute ich mal. Wie soll man denn auch im Internet gegen die Behinderung der Demokratie in Russland demonstrieren, wenn man sich den Strom für den PC nicht mehr leisten kann? Hä? Tja, dann können wir noch mal froh sein, wenn Siemens oder wer auch immer uns noch ein Kernkraftwerk hinstellt oder zwei, jawohl! Der strahlenden Müll kann ja dann von unseren schönen neuen, nicht ortbaren U-Booten in der Barentsee verklappt werden. Fällt ja eh nicht auf, bei dem, was da alles von Murmansk aus ins Meer sickert.

Ja, wie? Wir wären dann noch mehr abhängig vom Ausland, weil wir Uran einführen müssten? Also, etwas mehr Fantasie bitte. Es liegen doch genügend russische Atom-U-Boote und anderes strahlendes Mistzeugs auf dem Meeresgrund herum. Da schließen wir einfach einen Deal mit Zar Wladimir und berechnen ihm auch noch die Entsorgungskosten - wahlweise in Euro, Schweizer Franken oder in Gas zu bezahlen. Und weil’s so schön ist, auch noch gleich eine Rechnung an Norwegen. Also wenn wir denen schon die Gewässer säubern… (Okay, da akzeptieren wir dann auch Fisch als Währung- aber nicht aus nordnorwegischen Gewässern, wenn’s geht.)

Jetzt, wo ich gerade dabei bin Vorschläge für die Politik zu machen… Wie wäre es denn mit einem Abkommen über Technologie-Transfer mit China…? Oops! Einspruch aus Brüssel von Herrn Stoiber, dem Esperten für Bürokratieabbau: “Wir äh brauchen, ähäh kein äh Abkommen und das ganze Papier. Die äh, Chinesen, äh, ransferieren unsere Technologie auch so.” Ach ja, Herr Stoiber. Recht haben sie. Die können ja auch bald äh, in München… in 10 Minuten …am Flughafen…vom Hauptbahnhof …aus… abfliegen… !!! So was Ähnliches war doch da, oder?

Nein, also irgendwie macht die ganze Sache mit den Nachrichten keinen Spaß mehr. Sie lassen so viele Fragen offen. Da soll ein deutsche Luftwaffenoffizier in Afghanistan Untergebene mit der Peitsche bedroht haben. Also bitte: Wo hat der auf einem deutschen Luftwaffenstützpunkt denn die Peitsche her? Wollte der sich vielleicht an ortsübliche Bräuche anpassen? Und wenn es schon so schwer ist, auf einem deutschen Luftwaffenstützpunkt eine Peitsche zu besorgen, ist es nicht vielleicht dann doch zuviel verlangt, Zuckerbrot aus der Kantine zu holen?
Und die Süddeutsche schreibt online unter der Überschrift “Macht Geld glücklich?”: “Es ist wahrscheinlicher, vom Blitz erschlagen zu werden, als an diesem Samstagabend die 38 Millionen Euro zu gewinnen. Doch was ist, wenn es wirklich klappt?” Ja was soll denn dann sein? Wenn man vom Blitz erschlagen wird, macht einen Geld auch nicht mehr glücklich, ist doch logisch. Wahrscheinlich verschmort der ganze Schotter in dem Fall sowieso.
Jetzt ist übrigens auch endlich geklärt, wie die größte deutsche Boulevard-Zeitung zu ihren vielen lesern kommt. Die Netzzeitung hat veröffentlicht, dass Hunde Bilder nach Inhalt sortieren können. Noch Fragen?
Nun aber mal was positives: “Finanzminister Steinbrück geißelt die Dummheit der Banken”. Das schreibt die Süddeutsche online. Da kam mir die Idee für einen Negativ-Preis. Nein keine Zitrone oder Gurke. Wie wäre es mit der Verleihung des goldenen Bretts vor’m Kopf für die dümmste, gierigste oder verantwortungsloseste Manager-Leistung des Jahres - verliehen vom Finanzminsiter in einer Feierstunde vor dem Bundestag (als Warnung für die Abgeordneten.) Au ja, da fällt mir noch mehr ein: Zum Beispiel ein Preis für Abgeordnete und Staatsbedienstet mit den größten Interessenkonflikten. Der Preis: Ein Mikromechanisches Kunstwerk in Form zweier Hände, die sich gegenseitig waschen (okay, ‘n Schluck Hand-San und ‘n Handtuch tun’s vielleicht auch…). Preise für die besten Rüstungslobbyisten: Gratisreise nach Afghanistan in der neuen High-Tech-Uniform der Bundeswehr. Wer überlebt und sogar zurückfindet, darf auch wieder nach Hause fliegen.
Der gigantische Rückgang rechtsextremer Straftaten in der Kriminalstatistik Sachsen-Anhalts hätte auch einen Preis verdient: Eine goldene Rechentafel auf der steht 2+2=1 oder so etwas. Vielleicht wäre auch ein goldener Churchill gut, von wegen der gefälschten Statistik oder so. Wissen sie eigentlich, wie das überhaupt aufgefallen ist? Weil die Straftaten mit nicht politischem Hintergund in der Statistik plötzlich einen Anstieg von 179 % zu verzeichnen hatten. Genial, was? Ein Zusammenhang mit der neuesten Pisa-Studie wurde allerdings weder bestätigt noch dementiert. Trotzdem: Preisverdächtig!

Naja, mal sehen, was die Meldungen von Morgen hergeben. Wie? Die gibt’s noch nicht? Verfluchter Mist, das Internet wird auch immer langsamer…

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Nur mal so nebenbei: MS Explorer säuft ab

Dezember 1, 2007 · 2 Kommentare

Hieß das Kreuzfahrtschiff, dass diese Woche in der Antarktis gesunken ist wirklich MS Explorer? Und wenn ja, was sagt uns das? Und heißt es nun die MS Exlplorer säuft ab oder der MS Explorer säuft ab? Schließlich ist Explorer in der deutschen Übersetzung ja männlich, oder? (Ein Schelm, wer jetzt was anderes denkt.)

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