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Nur mal so nebenbei: Nasa-Probleme

Oktober 13, 2009 · 3 Kommentare

Also wirklich, es wundert mich nicht, dass die Nasa so viele Probleme hat. Alternde Raumfähren, verlorengegangene Mars-Sonden.
Und als ich gerade eben auf der NASA-Homepage unterwegs war, brach nach der Aktivierung von JavaScript alles zusammen – also bei mir im Browserfenster jetzt. Als ich einen Link über Black-Widows (Flugzeuge) usw. anklickte ging es noch und beim nächsten Klick erschien zunächst wieder eine vorher aufgerufene Seite (die nichts mit der Nasa zu tun hat). Anschließend brach der Verbindung zur Nasa komplett ab und das Fenster zusammen. (Ließ sich teilweise sogar reproduzieren.)
Houston, ihr habt da ein Problem!

Oder lag es am Firefox?
Welch verzwickte Lage… Ich sehe schon die Schlagzeile: Browser stürzt ab – Shuttleflotte an Boden gefesselt. Ich meine: Wenn man mit Firefox auf der Nasa-Homepage schon Probleme bekommt, was kann da noch alles passieren. Fliegen die etwa wieder mit Win….?

Hoffentlich passen die beim Large Hadron Collider (LHC) wenigstens besser auf. Nicht das die Erde am Ende doch noch von einem Schwarzen Loch verschluckt wird, wie Verschwörungstheoretiker befürchten.  Einmal demoliert haben sie das Ding (den LHC)  ja schon… Stimmt ja. Hilfe! Muss gleich mal die LHC-Homepage checken…

Uff! Entwarnung! Läuft!

Jetzt bleibt womöglich doch genug Zeit, um Opel zu retten. (Ja, es sind wirklich fünf Links!)

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Koks-Kohle statt Petro-Dollar?

August 17, 2009 · 2 Kommentare

Nur mal so nebenbei… 90 bis 95 Prozent aller Dollar-Scheine sollen laut einer neuen Studie mit Kokain kontaminiert sein. Vor zwei Jahren sollen es lediglich 67 Prozent gewesen sein, schreibt die Netzzeitung. Daraus den Schluss zu ziehen, die USA seien eine Nation von Koksern, ist aber unzulässig. Der Stoff könnte sich durchaus von Schein zu Schein, womöglich gar in Zählmaschienen verteilen. Die gefundenen Mengen sind auch sehr gering – im Mikrogramm-Bereich. Schnüffeln am Geld lohnt also eigentlich nicht. Oder vielleicht doch? Nach dem Motto Die Menge macht’s?

Nach einiger Überlegung kam mir in den Sinn, dass die neue Studie womöglich ungeahnte Folgen haben könnte:

  1. Eine neue Methode der Kokaingewinnung hält Einzug: Koks-Recycling mittels Geldwäsche (also so richtig mit Wasser und so…).
  2. Banken verzeichnen demzufolge eine starke Nachfrage nach kurzfristigen Krediten, die als Bargeld in Anspruch genommen und erstaunlich schnell wieder  zurückgezahlt werden.
  3. Devisen-Transfers (in Dollar) erleben einen ungeahnten Aufschwung.
  4. Jugendliche wollen ihr Taschengeld plötzlich in möglichst vielen kleinen Scheinen.
  5. Unbescholtene Eltern werden zu Geldwäschern, um ihre Sprösslinge von der Droge fern zu halten.
  6. Der Wasch-Salon um die Ecke bietet plötzlich völlig neue Dienstleistungen an (Entkoksen von Kohle).
  7. Es kommt zu regelrechten Geldschein-Moden: Dollar in Neu, Dollar mit oder ohne Koks, Dollar gewaschen, Dollar weichgespühlt, Dollar  stone-washed, wahrscheinlich auch Dollar mit absichtlich hineingerissenen Löchern…
  8. Der Mann /die Frau von Welt reinigt einmal täglich die persönliche Geldbörse, um am Flughafen nicht von Drogenhunden aufgehalten zu werden.
  9. Die CIA erlässt eine Dienstanweisung der zufolge Geld nicht mehr in den gleichen Koffen transportiert werden soll, in denen voher ‘andere Dinge’ aufbewahrt wurden.
  10. Neben Schweinegrippe wird nun jeder andere Bazillus ebenfalls zur Pandemie, weil alle Welt nun die Nase am Geldschein reibt.

By the way: Hat eigentlich mal jemand untersucht, ob an Petro-Dollars auch Öl klebt?

Euro-Scheine wurden übrigens nicht untersucht. Ist vielleicht besser so…

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Nur mal so nebenbei: Deutliche Worte

April 4, 2009 · Kommentar schreiben

Nur mal so nebenbei: Manchmal liebe ich es, die Financial Times Deutschland (FTD) zu lesen – wegen ihrer deutlichen Worte. In ihrer Serie Das Kapital schreibt die FTD unter der Überschrift „Wieder mal die Dummen-Wette“ über die gelockerten US-Bilanzierungsvorschriften für Finanzinstitute:

Das bedeutet, dass jene Damen und Herren, die uns seit Jahren von hohen Türmen herab nach allen Regeln der Kunst belogen und betrogen haben, noch mehr Spielraum erhalten, zu lügen und betrügen.“

Und so deutlich geht es weiter, z.B. bei der Einordnung der jüngsten Meldungen über den US-Industrie-Einkaufsmanagerindex, aus dem in den letzten Tagen so Mancher schon eine Trendwende auf den Finanz- und Realwirtschaftsmärkten herauszulesen wusste.

Mein Fazit: Lesenswert!

Noch ein Nachschlag: Dass es bei den G20-Bemühungen tatsächlich darum geht, die Finanzmärkte zu bändigen, bezweifelt der Kolumnist der FTD Lucas Zeise. Statt dessen würden die Staaten alles dafür tun, dass der Finanzsektor nach der Krise so aufgebläht sein würde, wie zuvor. (via LobbyControl)

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Heiße Mucke aus der Röhre

Februar 10, 2009 · 2 Kommentare

Da sitze ich gerade am PC, habe meinen alten AKG K240DF Studio-Kopfhörer in die Kiste eingestöpselt und genieße Musik. Das Ganze kommt aus der Röhre, d. h. Youtube und in den Aufnahmen aus allten, mit Elektronenröhren aus Glas bestückten Gitarrenverstärkern. Im Moment ist es gerade Rory Ghallager’s „A million miles away“ in der Aufnahme von der Irish Tour ‘74.
Ich muss zugeben, da war ich noch nicht so in dem Alter… ich habe diese Musik erst so fünf Jahre später entdeckt (das geht mir heute noch manchmal so), aber dann richtig. Eben so ein Leckerbissen: Tattoo d’Lady in der Rockpalast-Version von 1977.

Mein Gott, damals war ich noch jung und hübsch – jetzt bin ich nur noch ‘und’. (Ist man eigentlich alt, wenn der amerikanische Präsident jünger ist, als man selbst?)
Erinnerungen an die damaligen Rockpalast-Sessions kommen auf. Die ganze Clique hat sich bei einem verabredet und erst einmal der Abend mit Pizzabacken und Kaffeekochen gefüllt, um dann zu vorgerückter Stunde mit Kaffeetasse und Schlafsack bewaffnet mit etlichen Leuten in ein enges Jugendzimmer gepfercht den Samstag-Abend-Event zu zelebrieren – ein Erlebnis, und manchmal sogar in Farbe. Momment… jetzt muss ich mal gerade das nächste Stück anklicken….

Wo ich schon mal bei Rockpalast bin: Joan Armatrading „Turn out the light“… Oh Mann…
Übrigens hat auch deren Gitarrist Röhrenverstärker gespielt. Der Sound von den Dinger wurde erst vor wenigen Jahren zum ersten Mal einigermaßen befriedigend durch Halbleiter emuliert – und, wie ich finde, immer noch nicht perfekt. So ist das manchmal mit der Technik, aber die besten Gitarren sind ja auch immer noch aus Holz.
Röhrenverstärker haben auch noch eine andere Qualität: Durch die Röhren werden sie heiß und jeder riecht anders. Meinen alten Vox hätte ich jederzeit unter anderen mit verbundenen Augen identifiziert.

Gut, an den Geruch so manches Proberaumes will ich mich jetzt nicht so unbedingt erinnern…

Youtube ermöglicht mir aber jetzt auch noch, Dinge anzusehen, die vor Jahren unerreichbar gewesen wären. Historische Dokumente wie die Shows von Les Lauĺ und Mary Ford etwa, hier in einem kleinen Wettstreit, bei dem Mary Ford verdammt gut mithalten kann. Sehens- und hörenswert!

Die Gitarren sind übrigens Gibson Les Paul Gold Tops in einer interessanten Ausführung. Das Kabel wird noch auf der Vorderseite eingestöpselt und sie haben noch die für die 50er typische kleine Kopfplatte. Außerdem sind sie ausgestattet mit einer Vibrato-Einheit, die ich jetzt so auswendig nicht ganz identifizieren kann, und so genannten Soapbar-Tonabnehmern. Die sehen halt so aus wie Seifenstücke und wurden später von Humbuckern (brummunterdrückenden Tonabnehmern) abgelöst.

Dazu gäbe es noch viel zu erzählen. Wen es interessiert, der sollte mal in der Röhre unter dem Stichwort ‘history of the electric guitar’ nachstöbern. Ach und nebenbei: Les Paul hat angeblich auch das Overdubbing-Aufnahmeverfahren erfunden, bei dem Audiospuren nacheinander aufgenommen und dann zusammengemischt werden. Im Prinzip wird das heute noch, nur eben mit Computer-Hilfe, praktiziert.

So, jetzt bin ich irgendwie durch Zufall bei Jimi Hendrix gemandet. Denn werde ich mir noch reinziehen und dann den Abend beschließen.

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Sind wir jetzt wieder wer?

Dezember 5, 2008 · Kommentar schreiben

Aus den Worten spricht Stolz. Golem zitiert den deutschen Brigadegeneral Friedrich-Wilhelm Kriesel mit den Worten:

„Militärpolitisch bringt uns das in der satellitengestützten Aufklärung auf Augenhöhe mit anderen Staaten, im Radarbereich sogar in eine weltweite Spitzenposition.“

Irgendwie ohne großes Aufsehen hat die Bundeswehr nun ein weltweites Satellitennetz, das mittels Radar und einer Auflösung von unter einem Meter auch noch hinter die letzte Düne der Sahara oder natürlich auch wo anders hin sehen kann. Schlappe 350 Millionen Euro soll das System kosten. Naja, ist ja eigentlich fast geschenkt – solche Summen sind schließlich schon von deutschen Bänkern mal eben an US-Pleitiers überwiesen worden.
Tja, jetzt können wir endlich mehr mitreden und außerdem können wir noch mit den Franzosen fröhliches Bildertauschen spielen. Die haben optische, wir eben Radarbilder (der heimliche Stolz: Radar funktioniert ja auch bei schlechtem Wetter.
Nein, Spionage soll das natürlich nicht sein. Klar, wir sind ja die Guten – oder? Aber andererseits… was man sieht, das sieht man eben. Und außerdem ist das System SAR-Lupe wirklich noch weit entfernt von den Möglicheiten, wie sie im Spielfilm Staatsfeind Nr. 1 gezeigt werden.
Aber es scheint in der internationalen Politik ja immer mehr so zu sein (vielleicht war es auch nie anders), dass wer mitreden will, auch mitschießen muss und man muss ja schließlich wissen, worauf. Und irgendwelche Großmächte können einem ja viel erzählen.

tTja, was soll man davon also halten? Bemerkenswert finde ich, wie geräuscharm dieses Projekt realisiert wurde, wenn man es mal mit den heißen Diskussionen der Vergangenheit, beispielsweise über den Jäger 90 / Eurofighter 2000 vergleicht. Sicher, den einen oder anderen Artikel in der Presse gab es schon, aber… Die Zeiten scheinen sich wahrlich geändert zu haben (oder auch wir selbst?). Immerhin werden deutsche Kreuzfahrtschiffe ja schließlich auch schon von deutschen Kanonen (an Bord von deutschen Kriegsschiffen) im arabischen Golf gerettet. Na, wenn das nicht neue Möglichkeiten für Abenteuertourismus eröffnet.
Dabei war die SAR-Lupe jetzt aber nicht behilflich, das ging auch so.

Und wo  die Globalisierung der deutschen Militärpolitik (oder die Militarisierung der deutschen Außenpolitik?) endet, werden wir auch mit SAR-Lupe wohl nicht aufklären können.

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