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Erfahrungsbericht: Kubuntu 8.04 mit KDE auf Thinkpad X31 (Teil 3)

Mai 9, 2008 · 1 Comment

Nun gibt es doch noch einmal einen kleinen Nachschlag bei meinen Erfahrungen mit Kubuntu und KDE 4.

Als erstes gab es offenbar eine Panne beim Partitionieren: Wie schon erwähnt hatte ich die /swap vergrößert, um genug Platz für einen Suspend to Disk zu haben.
Da ich noch nicht viele Daten auf der Denkmatte (Thinkpad) hatte habe ich die Linux-Partitionen gelöscht, dann die /swap mit ca. 600 Megabyte definiert und restlichen freien Platz für /. Die noch vorhandene, wenn auch selten genutzte Win-Partition wurde dabei nicht angestastet - eigentlich!

Dummerweise startet Windows aber jetzt nicht mehr, auch nicht mit Tricks oder im abgesicherten Modus. Ein MS-Dos-artiger Startbildschirm erscheind und bietet mir verschiedene Startoptionen an, darunter auch den abgesicherten, und rät zur zuletzt lauffähigen Konfiguration. Wie auch immer, es geht nichts. Eine relativ lange Fehlermeldung erscheint, leider zu lang um sie zu lesen, bevor der Rechner versucht, neu zu starten.

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass eben entweder beim Partitionieren etwas schief ging, was die Windows-Partition irgendwie angekratzt haben könnte, oder aber der neu installierte Bootmanager Grub vielleicht irgendwas überschrieben haben könnte. Von Kubuntu aus lässt sich aber problemlos auf die Daten von Windows zugreifen. (Die Sicherung persönlicher Daten ist also gar nicht erforderlich. Sie sind noch da.)

Was tun? Nun, meine erste Idee ist, den Bootsektor mit dem (MS-) fdisk/mbr für Windows wiederherszustellen, was dann aber die Neuinstallation von Grub erforderlich macht, da Windows-Programme ja bekanntlich meinen, sie wären allein auf der Welt bzw. Platte. Und dann mal sehen.

Mein Fazit aus dieser Aktion aber so oder so: Ich würde mir einen genaueren Partitionierer wünschen, bei dem ich genau den Zylinder angeben kann, von und bis zu dem eine Partition reichen soll. Damit hätte ich das Problem möglicherweise vermeiden können oder, selbst für den Fall, dass es nicht am Partitionieren liegen sollte, zumindest dieses mit großer Wahrscheinlichkeit ausgrenzen können. Googlen hat mir auch noch nicht wirklich weitergeholfen.
Vielleicht ist es jetzt auch einfach der Zeitpunkt, Windoof endgültig von der Platte zu putzen. Mal sehen.

Ansonsten bin ich von KDE 4 immer noch begeistert. Meine Empfehlung: Unbedingt mal einen Rechtsklick auf das Symbol oben in der linken Ecke eines Fensters machen, dann Configure Window Behaviour auswählen und anschließend Desktop Effekts.

Ehrlich: Ich bin kein Effekte-Freund und mag es am liebsten Schlicht und funktional. Aber wer hier auf der Karteikarte General bei Enable desktop effects einen Haken setzt erhält etwas für seine Bemühungen. So lassen sich z. B. über Strg+ F10 die auf verschiedene virtuelle Desktops verteilten Fenster mal eben schnell in etwas verkleinerter Form auf einem darstellen, so dass man locker ihren Inhalt beobachten kann und mit den Pfeil-Tasten schnell zwischen ihnen wählen. Enter holt dann das ausgewählte Fenster nach vorne, mit Esc geht es ganz schnell in den vorherigen Zustand.

Strg+ F8 staucht die Arbeitsflächen vertikal zusammen und zeigt sie, samt Taskleiste, übereinander an. Auswahl usw. wie gehabt.

Ansonsten kann man alternativ auch ohne Schnickschnack mit Strg-F1 und Strg-F2 zwischen den beiden, bei mir voreingestellten virtuellen Desktops wechseln. Bei meinen Lenny auf dem R51 geht allerdings auch mit Strg-Tab ein Durchsteppen. Das geht hier nicht.

Vom Datei-Manager dolphin bin ich mittlerweile so begeistert, dass ich ihn mir auch auf dem R51 unter KDE 3.5.9 installiert habe - die gehackte Version für KDE 3.5.x natürlich. Sie findet sich auf den Debian-Repositories unter dem Namen d3lphin (Nomen est Omen). Ein paar kleine Einschränkungen gibt es, z.B. dass sich die Konsole nicht im d3lphin-Fenster öffnet, sondern, wie bei Konqueror auch, ein extra Konsole-Fenster öffnet usw. Nichts wichtiges also.

Aber in der Tat überlege ich auch, ob ich nicht wieder in den Debian-Hafen einlaufen werde, sobald Lenny mit KDE 4 angeboten wird. Auf dem R51 wird jedenfalls Debian weiter laufen und KDE 4 sobald wie möglich nachgerüstet.

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Erfahrungsbericht: Kubuntu 8.04 mit KDE 4 auf IBM Thinkpad X31 (Teil 2)

April 29, 2008 · No Comments

(Zu Teil 1)

Den heutigen Bericht fange ich zunächst mal mit den nicht oder noch nicht so guten Dingen an. Aber keine Sorge, es wird noch besser.
Wie immer: Dieses ist nur ein Bericht meiner persönlichen Erfahrungen, ob diese auch auf andere Geräte oder Geräte von anderen Leuten zutreffen, kann ich nicht sagen. Auch bin ich kein Linux- oder Computerexperte. Also alle Infos ohne Gewähr.
Ansonsten bei Fragen und Problemen immer empfehlenswert, wie immer: Das deutsche Ubuntu-Forum ubuntuusers.de.

Dummerweise sind einige Dinge bei Kubuntu mit KDE 4 zumindest bei meinem System nicht von vornherein installiert und müssen per Hand nachgerüstet werden. Möglicherweise liegt das daran, dass ich bei der Installation von CD keine Verbindung zum Internet laufen hatte, zum Teil möglicherweise auch daran, dass noch nicht alle KDE-Programme den Schritt zu KDE 4 vollzogen haben. Mit manchen Übergangslösungen, d. h. KDE 3.5.x-Programmpaketen wird man vielleicht auch eine Weile leben müssen.
Eines dieser Programme ist kpowersave, welches für die Laptop-spezifischen Energiesparfunktionen zuständig ist. Nach dem Zuklappen des Deckels lief der X31 nämlich zunächst fröhlich weiter. Dabei war ich doch von KDE 3.5.x gewohnt, dass das Widget mit dem Batteriesymbol in der Taskleiste sich auch um die Suspend-Modi kümmert. Doch was ich hier hatte, war tatsächlich nur ein Battery Monitor, der eben tatsächlich nichts anderes macht, als den Ladezustand des Akkus anzuzeigen.
Also habe ich kpowersave und den kpowersaved (den daemon) nachinstalliert, und schon ließen sich die Suspends, das Verhalten beim Schließen des Deckels oder auch verschiedene Leistungsprofile (Leistung, Energiesparen, Präsentation und Akustik) konfigurieren. Das Profil Akustik ist beim X31 eigentlich überflüssig. Bei normalen Büroarbeiten, Surfen usw. springt der Lüfter extrem selten an - es sei denn man liegt im Bett und hat den Lapfop auf einer gut isolierenden Decke geparkt.
Etwas irritiert war ich auch, als nach dem nächsten Start und dem Schließen des Deckels trotzdem nichts passierte. Des Rätsels Lösung fand sich schnell. Kpowersave lief gar nicht. Also flugs per Hand gestartet und alles ist wie gewünscht. Suspend to RAM und Suspend to Disk funtionieren anstandslos, auch über die dafür beim Thinkpad X31 vorgesehenen Tastenkombinationen Fn+F4 und Fn+F12. Das schnelle Ausschalten des Displays mit Fn+ F3 funktioniert auch (wie übrigens auch alle anderen Spezialtasten bis auf Fn+F7 für den externen VGA-Anschluss - den habe ich nicht gestestet.)
Der Suspend to Disk ist meiner Meinung nach angesichts der kurzen Startzeiten des Systems fast überflüssig.

Mit dem Drucken hatte ich etwas schwierigkeiten. Ein alter HP Laserjet 4l eines Freundes war nicht zum Arbeiten zu überreden, was früher aber ganz einfach funktionierte. Ob das jetzt der richtige Weg war oder nicht (ich bin ja kein Experte), jedenfalls: Nachdem ich printconf nachgerüstet hatte und es mit meinem eigenen HP Laserjet 6p zu Hause noch einmal probierte, wurde dieser sogleich richtig erkannt, so dass die Konfiguration nur noch daraus bestand, oft genug auf Weiter zu klicken.

Dass ich als eines der ersten Programme den PDF-Viewer kpdf nachgerüstet habe (ich vermisste es einfach im Startmenü), erwies sich allerdings als überflüssig - angesichts des Dokumenten-Viewers Okular. Dieser kann eine ganze Menge verschiedener Fomate öffnen, von verschiedenen Postscript oder TexDVI-Formaten über ODT, alle möglichen Image-Formate und natürlich auch PDF, einfach so oder auch

In KDE 4 wurden die Menüs des früheren Mädchens für alles, des Internetbrowsers und Dateimanagers konqueror entrümpelt. Ich habe jetzt nicht genau verglichen. Vermisst habe ich aber nichts, was ich bisher gebraucht habe.
Als Dateimanager kommt jetzt dolphin zum Einsatz, den ich anfangs wirklich sehr skeptisch betrachtete. (Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier…) Aber:
Gerade die Bedienbarkeit mit Tasten gefällt mir hier besonders gut. Die ist auch dem ausdauernden Maus-Schubser ans Herz zu legen. Es geht einfach schneller, viel schneller! Hier lohnt es sich auf alle Fälle, etwas Übung zu investieren. Mit F3 beispielsweise schaltet man bequem zwischen einspaltiger und zweispaltiger Ansich um. F7 schaltet am linken Rand eine Navigationsleiste in Verzeichnisansicht ein, beginnend mit dem Wurzelverzechnis. F9 tut gleiches, aber mit der Orte- (Places-) Ansicht. Hier werden also das home-Verz., die Netzwerkordner, der Mülleimer, eingehängte Wechselmedein usw. Angezeigt, um direkt darauf zugreigen zu können. Ist eine der beiden schon da, kommt die zweite einfach hinzu. Der Hammer: F4 startet im unteren Fensterdrittel eine Konsole. (funktioniert bei konqueror auch - aber im neuen Fenster). F5 aktalisiert das gewählte Fenster. F10 fügt einen neuen Ordner ein.
Mit diesen Tastenbefehlen holt man sich schnell und einfach immer das auf den Bildschirm, was man gerade braucht. Das Arbeiten geht damit wirklich schnell und bequem. Man legt übrigens Wert darauf, dass dolphin keine Konkurrenz zum Konqueror ist, sondern eher eine Ergänzung. Er wirklich ist genau das Richtige um schnell und effektiv mit Dateien zu arbeiten, sonst nichts. Ich könnte tatsächlich dolphin-Fan werden.

Alt+ F2 öffnet wie gewohnt ein Befehlsfenster, auch wenn das etwas anders aussieht und etwas mehr Funktionalität besitzt, als bisher. Beispielsweise genügt ein Klick für die Überwaching der Systemaktiviät oder das Anzeigen der bisher hier gestarteten Programme. Dass man Programme auch mit anderen Prioritäten oder als anderer User usw. starten kann ist eigentlich nicht neu. Das gab es auch unter KDE 3.5 schon. Was mich etwas verwirrt, ist, dass der über Rechtsklick eingestelle Modus der Autovervollständigung nach einem Neustart heute wieder auf default (Aufklappmenü) gesetzt war. Habe ich etwas falsch gemacht oder übersehen? Oder hat sich Linux da noch nicht vollständig eingerichtet? Ich werde sehen.

Wesentlich umgestaltet wurde das Startmenü. Ob es besser oder schlechter ist, als bisher? Es vereinfacht jedenfalls den Zugriff auf Programme, Favoriten und Dokumente, macht ihn übersichtlicher, in so fern vielleicht eine Verbesserung. Allerdings sieht man vielleicht nicht meher so schnell, was man da alles an Programmen auf dem Rechenknecht hat. Ich selbst benutze aber meist sowieso das Befehlsfenster (Alt+F2).
Warum das nachträglich installierte Tool kdissert unter dem Menüpunkt Lost and found abgelegt wurde, kann ich nicht so recht nachvollziehen.

Die mitgelieferten Medien-Player dragonplayer für Videos und JuK habe ich nur oberflächlich in Augenschein genommen. Nur so viel: Mpeg-Videos konnte ich erst nach dem Installieren des xine-mpeg-plug-ins abspielen. Danach funktionierte auch die MP3-Wiedergabe mit JuK. Aber vielleicht ist das ja auch nur auf die besagte fehlende Netzverbindung … ich sagte es ja schon.

Wehrmutstropfen bei Kubuntu aus meiner Sicht immer noch: Die Wirksamkeit des Sudo-Passworts dauert mir wieder viel zu lange. Mittlerweile habe ich 4 mal den Paketmanager Adept gestartet und nur ein Mal das Passswort eingeben müssen. Also mein Fall ist das nicht. Mal sehen, ob ich das ändern kann… Wir haben es ja schließlich mit einem Linux zu tun.

FAZIT: Frischer Wind, teilweise erheblich verbesserte Bedienbarkeit. Ich bin begeistert. KDE wird ja oft als Windows-ähnliche Oberfläche bezeichnet. Dieses ist auf KDE 4 angewendet streng genommen eine Herabwürdigung. Von dieser Usability, dieser Übersichtlichkeit, dieser logischen und intuitiven Bedienbarkeit können Windows-Nutzer nut träumen. Es macht richtig Spass, diese neue Oberfläche unter den Fingern zu haben.
Ich bin begeistert.

(Zu Teil 3)

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Erfahrungsbericht: Kubuntu 8.04 / KDE 4 auf Thinkpad X31 (Teil 1)

April 26, 2008 · 1 Comment

Es ist vollbracht. Nach stundenlangem Herunterladen des iso-Images der Installations-CD (es wollen wohl viele) habe ich Kubuntu mit KDE 4 auf dem Rechenknecht installiert. Die Installationsroutine war nun schon gewohnt und ich habe gleich die Partitionierung dahin gehend geändert, dass ich genügend Swap-Space reserviert habe, um auch den bislang verhinderten Suspend to Disk durchführen zu können. Das Ganze hat nicht mal eine halbe Stunde gedauert, eher gefühlte 20 Minuten. Auf die Uhr geschaut habe ich dummerweise nicht.

Leider war die Installationsroutine auch schon so gewohnt, dass ich nicht richtig aufgepasst habe und keinen Internetzugang angeschlossen hatte (Kabel). Ob es nun daran liegt, oder dass ich irgendwo gepennt habe oder ob einfach noch keine deutschen Sprachpakete fertig sind… jedenfalls läuft die Maschine nun auf US-Englisch…

Gerade habe ich noch mal die Paketdatenbank durchsucht. Die einzigen Language-Packs, die ich fand, waren anscheinend für die alte KDE-Version. In den kde-systemsettings, so heißt der Nachfolger von kcontrol, gelang es mir nicht eine andere Sprache einzustellen. Nun, es kann sich nur um eine Frage von Tagen handeln, wann die neuen Sprachpakete zur Verfügung stehen.

Etwas verwirrend ist das Nebeneinander von alten KDE-Paketen und KDE 4-Paketen auf den Repositories schon. Aber es soll ja alles kompatibel sein, so dass die alten Sachen auch auf KDE 4 laufen (also nicht so wie bei Microschrott). Anscheinend habe ich auch noch so einige nach zu installieren. KPDF war nicht drauf und mein herzallerliebstes Mind-Mapping-Tool kdissert auch nicht. Jenes ist nämlich in der Lage aus der schönen Gedankenlandkarte in Nullkommanix ein OpenOffice-Dokumente zu erstellen - allerdings im älteren OOo 1.0-Format.

Ansonsten hier erst mal nur kurz mein erster Eindruck (mehr dann die nächsten Tage):

Positiv fällt mir auf, dass auch die neue Oberfläche völlig intuitiv zu bedienen ist, obwohl sie zunächst ungewohnt scheint. Es erklärt sich alles irgendwie von selbst, selbst auf Englisch. Okay, ein paar Dinge muss ich schon noch ein wenig suchen. Ein Problem ist das aber nicht.

Gerade stelle ich fest: Englisch ist nicht durchgehend Standarssprache. Einige Programme sind mehr oder weniger eingedeutscht. Es kann allerdings passieren, dass ein Button mit Aktualisieren direkt über Okay und Back steht.
Die neuen Plasmoid-Widgets ersparen einem das Hintergrundbild. Irgendwie ist es ja ganz witzig, Dinge, die früher winzig in der Kontrolleiste zusammengedrängt waren, jetzt groß auf dem Bildschirm zu haben. Ob das beim täglichen Arbeiten eher gut oder schlecht ist, kann ich jetzt aber noch nicht sagen. Die Batterie-Anzeige habe ich mir aber dann doch schnell in die Kontrolleiste gelegt. Auch da hat sie noch eine recht erwachsene Größe, im Gegensatz zu früher. Das tut einerseits bei meinem 12″ Panel ganz gut. Andererseits wird vielleicht auch schnell der Platz eng. Wir werden sehen…

Das Device Notifier Widget habe ich gleich mal wieder vom Desktop entfernt. Ich habe einen USB-Stick angesteckt und in dem Ding ist nichst passiert. Statt dessen ist an anderer Stelle eine Benachrichtigung erschienen - die aber nach ein paar Augenblicken wieder verschwand…??? Darauf stand Recently plugged devices. Nu isses wech!

Andere nette Sachen: Die Drucker-Einrichtung ging Dank der HP-Toolbox recht schnell. Ich habe nur nicht gleich begriffen, dass ich hier die Konfiguration finde (macht man ja nicht so oft). Es ist alles da, was man so braucht. Im Druck-Dialog, z.B. gerade beim Gwenview-Bildbetrachter, findet sich jetzt auch eine Möglichkeit, die Druckeinstellungen komfortabel zu ändern. Früher hatte ich für verschiedene Einstellungen immer unterschiedliche Warteschlangen eingerichtet. Das werde ich wohl auch demnächst trotzdem machen, weil die Auswahl eines Druckers oder einer Warteschlange mit einem Klick erledigt ist, wo die Änderung von Medientyp, Auflösung und Druckqualität doch mehrere braucht. Oops, gerade merke ich, dass im Druckdialog für meinen in die Jahre gekommenen HP Deskjet 895 schon Draft, Draft Grayscale, Normal, Normal Grayscale, High Quality Grayscale und Photo (on photo paper) zur Verfügung stehen. Was will man mehr. Okay, Frieden auf Erden, aber das wäre ein wenig viel verlangt.

… nun ist aber der Ausdruck eines alten Photos in High Quality Grayscale doch daneben gegangen… während es in Normal klappt. Also ist anscheinend doch noch ein wenig Fein-Tuning (welch ein Wort) angebracht. Immerhin, ich kann arbeiten.

Insgesamt merke ich bei den wenigen Aktionen, die ich bis jetzt durchgeführt habe, dass die Lesbarkeit von und die Orientierung zwischen den verschiedenen Elementen wirklich gewonnen hat.
Auch auf dem kleinen 12-Zöller und mit einigem Abstand, wirkt das auf mich sehr ergonomisch. Und auch etwas bunter als bisher, aber dezent.

Ob ich mich mit dem neuen Datei-Manager Dolphin anfreunden kann, das steht allerdings noch in den Sternen. Da war ich bisher mit Konqueror im Zwei-Fenster-Modus ganz zufrieden. Aber da ich von kde.org nichts anderes als Usabiliy und Ergonomie gewohnt bin, werde ich mich erst mal etwas einarbeiten und dann mein Urteil fällen. Normalerweise haben die sich ja etwas dabei gedacht. Die Idee, dass sich beide Hauptfenster (mit geöffneten Verzeichnissen) bei Anwahl hin- und herschieben und so auch auf wenig Platz (der wird für zusätliche Dinge wie Vorschauen, Ratings usw. gebraucht) eine gute Zugänglichkeit gewährleistet, finde ich nicht schlecht. Allerdings ist das auch gewöhnungsbedürftig. Schließlich wandern Bücher auf meinem Schreibtisch auch nicht einfach hin und her, nur weil ich drauf gucke. Es würde mich auch etwas nervös machen.

Allerdings lässt sich Dolphin gut konfigurieren. Gerade habe ich in den Navigantionsabschnitt an der linken Seite eine Ansicht des Wurzelverzeichnisses und auch Places gelegt, also Home, Network, USB-Stick usw. Und vor lauter Übermut habe ich unten auch noch eine Konsole platziert. Grandios. Der erste Eindruck von KDE 4 ist viel versprechend. Also werde ich erst mal weitertesten.
Aber nicht jetzt. Die auch aus mehreren Metern Entfernung zu sehende Uhr sagt mir, dass es längst Zeit für move user /dev/Bett ist.

Weiteres also in Kürze.

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Siegeszug des EeePC

April 25, 2008 · 2 Comments

Auch die Financial Times Deutschland (FTD) kam offenbar nicht an dem “Klappzwerg” vorbei und hat einen Erfahrungsbericht veröffentlicht. Dabei hat das Erfahrung-Sammeln offenbar viel Spaß gemacht.

Der EeePC scheint in der Gattung der Rechenzwerge einen echten Siegeszug anzutreten. Schade, dass der OLPC, der, soweit ich das beurteilen kann, der eigentliche Auslöser für die Entwicklung von ‘Billig-Laptops’ war, dabei immer mehr ins Gerede kommt und einen durchschlagenden Erfolg weiterhin vermissen lässt.
Vielleicht setzt ja Asus angesichts der Lieferprobleme mit Akkus und dem momentanen Einbau schwächerer Akkus in Zukunft auch auf eine Kurbel, mit dem man die Sache wieder in Schwung bringen kann. Denn damit wäre der EeePC ein echtes Geländegerät, das auch fernab der Zivilisation funktionieren würde.

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Linux für brasiliens Schüler - Schlappe für Microsoft

April 25, 2008 · 2 Comments

Etwa 52 Millionen brasilianischer Schüler werden ihre IT-Kenntnisse demnächst auf Debian-Linux mit KDE Oberfläche erwerben. Eine Schlappe für Microsoft, denn es ist zu erwarten, dass die wenigsten anschließend auf ein fremdes System umsteigen, dass auch noch einen Menge Geld kostet, wenn doch das gewohnte kostenlos zur Verfügung steht.

Derweil lässt Steve Ballmer die Unsicherheit über den Fortbestand von Windows XP durch unklare Aussagen weiter im Ungewissen. Nach dem zu urteilen, was die Süddeutsche heute berichtet, könnte man ja auch unter Umständen vermuten, dass XP womöglich noch Vista überlebt. ;-)
Eine “spürbare Geschwindigkeitszunahme” wie bei der neuen Version von Ubuntu-Linux, von der Thomas in seinem Blog Nicht spurlos berichtet, können Kleinstweich-Kunden wohl sowieso nur träumen.

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