Das Leben usw.

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Was sich liebt, das neckt sich

Mai 6, 2008 · No Comments

oder später nörgelt man sich eben an. Einen großen Unterschied scheint das nicht zu machen. Wissenschaftler am Institut für Sozialforschung der Universität Michigan wollen laut tagesschau.de herausgefunden haben, dass, je älter Paare zusammen werden, sich die Partner in immer schlechteren Licht sehen. Oder eigentlich müsste man wohl sagen: zu sehen scheinen. Denn anscheinend ist das Nörgeln die Fortsetzung des Neckens mit anderen Mitteln. Motto: Worüber man noch meckert, das ist einem auch was wert.

Paare, die zugunsten eines scheinbar harmonischen Zusammenlebens ihre Konflikte unterdrücken, haben eine geringere Lebenserwartung. Klar, wenn man immer alles herunterschluckt, was einen ärgert…

Wie bei vielen Dingen im Leben gilt es also offenbar einen guten (und keinen faulen) Kompromiss zu finden. Also dann: Gute Nacht, Schatz. …und schnarch nicht wieder wie eine ganze Holzfällerbrigade!

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Noch ein Aktionstag

Mai 3, 2008 · 1 Comment

Nachdem ich bei Thomas (nicht-spurlos.de) vom Shutdown Day gelesen hatte, stellte ich fest, dass es bei mir ja nun zu spät ist. Erstens bin ich ‘drin’ uns zweitens erhielt ich, als ich mich wenigstens über Sinn und Zweck des Ganzen bei www. shutdownday.org informieren wollte, folgende Fehlermeldung:

Beim Laden von http://www.shutdownday.org/ ist folgender Fehler aufgetreten:
Zeitüberschreitung auf dem Server
Verbindung bestand zu www.shutdownday.org an Port 80

Deren Server muss wohl ‘runtergefahren sein.
Und mir drängt sich eine Frage auf: Warum sollte man ausgerechnet am Welttag der Pressefreiheit Rechner und Internet nicht nutzen?

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Gimme Gummi!

April 20, 2008 · 2 Comments

Das Kondome schützen, wissen wir alle: Uns selbst vor HIV, Syphillis, Hepathitis, Gewehrläufe und andere Dinge vor Staub und Wasser, die Kautschuk-Industrie vor der Pleite…

Aber nun hat der Südafrikaner Carl Dionisio, wie die Netzzeitung berichtet, mit einem selbst zusammen geknoteten Seil aus 18500 Kondomen einen Bungee-Sprung durchgeführt. Vier Monate hat er für die Herstellung des Seils gebraucht. Hoffentlich wurde er gesponsort. Denn erstens kosten 18500 Kondome eine Stange Geld, zweitens kann er vermutlich jetzt bestimmt für eine lange Zeit den Anblick von Kondomen nicht mehr ertragen und drittens ist das wohl die beste Werbung für die Haltbarkeit der Dinger, die man sich denken kann. Motto: Kondome retten Leben.

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Dummain-Namen.doof?

April 14, 2008 · 1 Comment

Also manchmal geht ja nichts über den Selbstversuch. Versuch macht kluch, wie der Volksmund manchmal so verlauten lässt.
Bei der Süddeutschen stieß ich auf den Artikel, der sich mit Domains wie beer.com oder sex.com oder auch pizza.com beschäftigte. Pizza.com soll übrigens für 2,6 Mio. USD versteigert worden sein.
Da dachte ich mir, ich probier’ so was mal für Deutschland aus. Mal sehen, was es schon so alles gibt. Da laut Harrald Schmidt Essen ja der Sex des Alters sein soll, probiere ich es mal mit Fast-Food-Domains und Ähnlichem. (Den ersten Wortteil könnte man ja auch deutsch verstehen. Es ist eben fast so etwas wie Essen.)

Erster Versuch: www.schnitzel.de. Und? Tatsächlich, das gibts wirklich. Es ist die Homepage, oder wie der Eigner sagt, Heimseite der Vereinigung der Schnitzelfreunde Deutschland. Mittendrauf ein Schwein. Ja, die Deutschen sind Vereinsmeier, das scheint sich hier wieder zu bestätigen. Aber weiter…

Bei bratkartoffel.de meldet Strato, dass “diese Internetpräsenz” soeben freigeschaltet worden sei. Es seien aber noch keine Inhalte hinterlegt worden. Was heißt denn das nun? Habe ich jetzt mein Millionärsdasein verpasst?

Bratwurst.de hat sich offenbar ein großer Würstchenhersteller gesichert. Ansonsten: “Beim Laden von http://www.pommes-mit-majo.de ist folgender Fehler aufgetreten:
Unbekannter Rechner www.pommes-mit-majo.de” Hier gibt es also noch ein paar Millionen zu verdienen. ;-)
Auf currywurst-pommes.de wird man beobachtet.

heute-schon-gekotzt.de meldet “Unbekannter Rechner” = ungeahnte Profitchancen - vielleicht sollte man hier alle möglichen Verschreibweisen dazu belegen. Vorher sollte man sich möglicherweise rippchen-mit-kraut.de sichern. Dabei dachte ich eigentlich, dass hätten sich die beiden Komiker von Badesalz schon reserviert. Man erinnere sich an die rückwärts gespielten Schallplatten mit den angeblich satanischen Geheimbotschaften.
Weiter im Text: Bei butterbrot.deleuchtet mir gleich die Schlagzeile “Rettet das Butterbrot” entgegen. Ansonsten Rezepte, Stullenpetition, Galerie… alles da, was das Herz oder der Magen begehrt. Merkwürdiges tut sich bei www.apfel.de: Nämlich nichts. Weiße Seite, noch nicht einmal die Meldung, dass die Seite geladen ist, gar nichts. Hat Apple hier seine Hände im Spiel, so dass unter Linux trotz mehrerer verschiedener Browser nichts zu wollen ist? Oder gibt es auch hier einen Rechtsstreit mit der Stadt NewYork? Ist es ganz einfach ein Problem meines Rechners? Mysteriös…
Ein paar habe ich noch:
www.saufen-macht-doof.de präsentierte folgende Fehlermeldung:

saufen-macht-doof.de wurde noch nicht weitergeleitet
Bitte setzen Sie sich ggfs. mit dem Support in Verbindung.

www.saufen-macht-doof.de

Heißt das jetzt, dass die Domain wirklich schon vergeben ist? Gibt es beim Support Freibier?

www.völliger-schwachsinn.de scheint noch nicht vergeben. Wenigstens meldet der Browser: “unbekannter Rechner www.völliger.schwachsinn.de”. Wenn ich mir das Internet aber so ansehe, will ich es manchmal nicht so recht glauben - ehrlich gesagt. Diese Aussage bezieht sich natürlich auf keine der hier genannten Domains.
Das der Schein trügen kann - oder besser: man sich etwas anders vorstellt als andere Leute zeigt das nächste Beispiel:
Was unter www.kacke.de steht, kann jeder selbst nachschauen. Aber es geht um einen bekannten Mobiltelefon-Hersteller. Wer hätte das gedacht.
Dass käsefüsse.de tatsächlich vergeben ist, überraschte mich. Zumindest hätte ich angenommen einen Schuhdeodorant-Handel oder so etwas zu finden. Aber so kann’s gehen. Die Seite gibt es tatsächlich. Und wer würde denken, dass es hier um Wellnes geht? Ich zumindest wäre von allein nicht darauf gekommen.
Übrigens: Wer nach dem Fast-Food und den späteren ‘Unappetitlichkeiten’ ‘meint, er könne mit etwas Gesundem Millionen machen…
Fehlanzeige! salat.de hat sich auch schon jemand gesichert, komischerweise eine Firma die ich eher mit Dosen verbinde.
Fazit: Es gibt schon merkwürdige Domains… aber auch sinnig/witzige. Die richtig schwachsinnigen, die Dummains, sind offenbar größtenteils noch frei. Wenn man bedenkt, mit welchem Informationsmüll manchmal noch Geld gemacht wird, könnte sich die eine oder andere Adresse vielleicht doch noch lohnen. ;-)

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Free Beer nach Open-Source-Rezept

März 1, 2008 · 3 Comments

Nein, leider ist Free Beer kein Freibier, aber das Rezept kann jeder einsehen - ganz im Gegensatz zu den herkömmlichen Bierrezepten, die von ihren Braumeistern ja meist geheimer gehalten werden, als ein Schweizer Bankkonto.

Die Idee von Open Source ins reale Leben zu übertragen, war nach Angaben der Süddeutschen die Idee einer dänischen Künstlergruppe mit dem Namen Superflex. Gebraut wurde es unlängst in der Hausbrauerei “Hops and Barley“ in Berlin-Friedrichshain. Eine Beteiligte räumte ein, die Version 1.0 habe nicht so besonders gut geschmeckt, aber nun sei man schon bei Version 3.4, da seien schon einige Bugs behoben. Ganz aktuell scheint jetzt aber schon Version 3.5 zu sein.

Das Ganze ist offenbar eine Idee, um den Gedanken von Open-Source, Free Software und Creative Commons Lizenzen populärer zu machen, bzw. zu erklären. Der Vergleich zwischen Bier und Software hinke aber, da eine bloße Idee wie ein Bierrezept eigentlich nicht schutzfähig sei. Das jedenfalls wandte der Haus-Jurist der Creative Commons Organisation offenbar. ein. Vermutlich hat das den Beteiligten nichts ausgemacht, denn zu hinkenden Vergleichen dürften schwankende Genießer durchaus passen.
Meine Idee dazu: Eine Bierbowle daraus machen - mit Nerdbeeren…

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