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Erfahrungsbericht: sidux auf IBM ThinkPad x31

Juni 7, 2008 · 1 Kommentar

Vorweg: Meine Erfahrungsberichte beziehen sich ausschließlich auf meine persönlichen Erfahrungen mit meinen Geräten. Ich kann deshalb keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollstängkeit oder überhaupt irgendetwas übernehmen. Ich bin kein Experte. Wer etwas ausprobiert, tut das auf eigene Gefahr.

Jetzt aber los:

Windows ist nun endgültig von der Platte geflogen. Linux rules.

Eine DVD mit der auf Debian „Sid“ basierenden Deistribution sidux ist mir in die Hände gefallen. Sid könnte so viel bedeuten wie „Still in danger“. Es ist der unstable-Zweig der Debian Distribution. Der Vorteil: Sid ist natürlich sehr aktuell in seiner Softwareauswahl, was mich natürlich reizt. Der Nachteil: Es ist eben unstable, zumindest teilweise noch nicht stabil. Wobei eine Menge Leute sich aus Teilen von unstable und anderen Teilen von testing (derzeit Lenny) eine recht stabile und doch aktuelle Mischung zusammenbasteln. Es kommt, so weit mir verschiedene Leute berichteten, auf die richtige Auswahl an.

sidux ist offenbar angetreten, dem Nutzer die mühsame Auswahl der derzeit gerade gut laufenden Kombinationen von Software zu ersparen und eine stabile und doch aktuelle Distribution anzubieten, die ständig aktuell gehalten werden kann.

Der verwendete Kernel basiert auf dem jeweils aktuellen Kernel von www.kernel.org und ist, so die Anbieter, „opimiert, um folgende Ziele zu erreichen:Problembehebung, erweiterte und aktualisierte Funktionen, bessere Performance, höhere Stabilität.“ (Quelle: auf der DVD beiliegendes sidux-Handbuch, Kurzanleitung)

Das sidux-Motto ist anscheinend: „What ist sidux? Debian Hot and Spicy!“

Na, mal sehen…

(Zwischendurch: Ich werde wohl nicht alles in einem Post beschreiben können. Einige Dinge wollen auch etwas beobachtet werden. Mehr folgt dann in einigen Tagen. Zu beachten bitte ich auch, dass ich selbst nur ein vielleicht ‘fortgeschrittener’ User bin. Ich benutze verschiedene Linux-Varianten seit einigen Jahre. Daher finde ich mich in einigen Bereichen ganz gut zurech, in anderen wieder nicht. Da ich denke, dass es wohl Vielen so geht, schreibe ich von Zeit zu Zeit mal einen Erfahrungsbericht. Vielleicht hilft das dem Einen oder der Anderen, dass es halt schon mal jemand anderes ausprobiert hat, vielleicht auch Fehler gemacht hat.)

Installation

Als ersten Schritt führte ich eine Neu-Partitionierung der Festplatte durch, da Sidux ja jetzt die ganze Platte benutzen sollte. Dazu benutzte ich gparted, das auf der DVD ebenfalls enthalten war.

Das X31 braucht für Linux eine kleine Boot-Partition, da das etwas veraltete BIOS das System nicht starten kann. (Das hat also nichs mit sidux zu tun.) Also resevierte ich ca. 100 Megabyte für /boot, und den Rest, bis auf ca. 600 MB für „/“ (die root-Partition, in der alle System-, Programm-, und sonstige Daten abgelegt werden. Die 600 MB wollte ich für /swap (die Auslagerungsdatei) reservieren, staunte aber bei der Installation nicht schlecht, als ich zwar /boot und / zuweisen konnte, nicht aber /swap. Ob das System das selbstständig erledigt? Ich werde sehen.

Während der Installation wurde erkannt, dass eine non-free Firmware, bzw. ein Treiber für die Wlan-Schnittstelle erforderlich ist. Mit einem Klick auf Ausführen ist das schnell erledigt. Um währendessen bei der Zustimmung zu den entsprechenden Lizenzen zu den notwendigen ok-Bestätigungen im erscheinenden Konsolen-Fenster zu bekommen, benutzt man einfach die Pfeil-Tasten.

Dann kann die Installation beginnen. Ich will sie hier nur in den für mich wichtigsten Einzelheiten beschreiben. Man kann noch einmal mit dem Zurück-Button die Konfiguration überprüfen – obwohl sidux meldet, dass es nicht notwendig sei – oder auch trotz Problemen eine Installation erzwingen (und anschließend Probleme beheben). Auf dem X31 ist alles nicht nötig. Es geht so ziemlich nach der Devise, dass jedes Huhn in der Lage wäre ein Debian-System zu installieren, so lange genügend Weizenkörner auf der Enter-Taste liegen.

Nach ca. 20 Minuten Gesamtzeit erschien dann endlich ein Fenster mit der Meldung, die Installation sei erfolgreich verlaufen. Also herunterfahren, die DVD aus dem Laufwerk nehmen und schließlich von Platte starten.

Ein Fenster des Bootmanagers GRUB (GRand Unified Bootloader) erscheint und lässt die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten. Das kennt man von anderen Distributionen auch. (Nachdem ich den 2.6.25er kernel installiert hatte, war natürlich auch hier wieder der alte zur Auswahl aufgeführt.)

Die erste Enttäuschung: Mein liebster Informationsmanager basket liegt in welcher Version vor? Richtig, in 1.0.2 – also auch nicht neuer als bei Lenny. Aber halt… erst mal Atkualisierungen herunterladen.

Dazu starte ich das sidux-Kontrollzentrum und werde nach dem root-Passwort gefragt.

Software ausgewählt und jetzt erstmal sehen… jede Menge Aktualisierungen sind verfügbar. Kein Wunder, denn der Sid-Baum der Debian-Entwickler wird in der Regel 2 mal am Tag mit neuen Paketen beschickt. So und jetzt? Upgrade? Ooops, da soll ich auf der konsole irgendwelche Befehle eintippen. Ja gut, mache ich auch, aber wenn ich schon mal hier bin. Versuchen wir’s mal mit Herunterladen… Und ab geht er…

Oha, das ist wirklich aktueller als Lenny: Kernel 2.6.25 (ungerade Zahlen kennzeichnen Entwicklerversionen), OOo 2.4.0-6… Okay, KDE immer noch als 3.5.9.

Ich hoffe ja immer noch, dass KDE 4 es in Lenny schafft. Obwohl ich, wenn Lenny stable wird mit meinem R51 wahrscheinlich sowieso wieder auf testing upgrade – oder wer weiß, vielleicht auch auf sidux.

Der stable-Zweig von Debian scheint mir mittlerweile wirklich nur für hochverfügbare oder sicherheitskritische Zwecke wirklich nötig. Für den Normalanwender ist testing nach meiner Erfahrung schon unkaputtbar. Der Webbrowser Iceweasel und auch die PIM-Suite kontact sind mir bisweilen mal abgestürzt (scheint bei kontact an der Zusammenarbeit mit basket zu liegen), aber sonst ist Lenny auch jetzt als testing schon eine sichere Bank.

Nochmal Oops: Das Infozentrum im sidux-Kontrollzentrum meldet immer noch den installierten 2.6.24er Kernel. Also ist wohl nur alles heruntergeladen worden, aber noch nicht installiert. Jetzt schmeiße ich aber die Konsole an und nach su root und der Eingabe des Passworts starte ich apt-get update, um die Paketliste zu aktualisieren. Jaja, is’ ja gut, hat er ja schon. Also dann: apt-get upgrade, um alles zu erneuern, was geht. Die DVD ist ja schon ein paar Tage alt.

Überaschung: sidux hat aber eine Menge Stoff eingelagert. Es erscheint ein Samba-Dialog. Brauche ich Samba? Irgendetwas mit DHCP steht da, also vermute ich mal, dass ich Samba tatsächlich zu irgendwas brauche. (Ich bin ja auch nur User und hab nicht so die Ahnung - und lasse mich auch gerne eines Besseren belehren!)

Nach Bestätigung rennt er jetzt aber durch: „Entpacke… Richte ein … Vorbereiten zum Ersetzen von… Wähle vormals abgewähtes Paket…“ usw.

„Lenny-stable-release-key…“? Moment mal, Freunde, habe ich was verpasst?

Zwischen durch mal eine Fehlermeldung, dass der HAL-Daemon nicht läuft… die verschwindet aber schnell wieder.

Himmelherrgott! Eine Menge Zeug. Ich wollte doch den Debianern nicht gleich die Server leer saugen, eigentlich.

Aha, jetzt kommt schon „Richte … ein, installiere …“ und ein Hinweis, dass OpenSSH-Sicherheitsprobleme behoben wurden, dieses aber neu gestartet werden muss, damit die Aktualisierungen benutzt werden. Ok! „Welche Dienste sollen neu gestarten werden… (Auswahl = SSH) Ok! Weiter geht es.

Das X31 arbeitet wirklich schwer. Nach nun einer knappen Dreiviertelstunde springt tatsächlich der Lüfter an!

„Richte ein… Updating… Cleaning up…Installiere…Installiere neue Version der Konfigurationsdatei…“ So, und nun soll ich entscheiden ob ich die neue oder die alte Version von /etc/lvm/lvm.conf haben will. Der Paketverteiler hat eine neue herausgegeben. Standardauswahl ist „Nein“. Aber ich will ja was neues, also flugs „y“ eingetippt – nachdem „j“ nicht funktionierte. Nein, das stand ja auch da, das “y”. sidux ist schon gut eingedeutscht, aber hier und da fehlt noch etwas. Da kommt man mal durcheinander… (über 4 Millionen Menschen in Deutschland… Nein, ich kann lesen, war nur zu faul).

Schließlich ist alles fertig. Wie? Immer noch Kernel 2.6.24. Ach so, ja, gut. Kernel im laufenden Betrieb austauschen ist dann vielleicht doch etwas viel verlangt. Also neu starten.

Tja, aber (oops, die Dritte) der neue Kernel muss dann doch über das sidux-Kontrollzentrum installiert werden, bzw. muss man ankreuzen, dass man bei dist-upgrades in Zukunft immer die neuesten Kernel mitinstallieren will. Also doch noch etwas Konservatives im so aktuellen sidux? Es ist ja nicht cuttig edge. Denn die allerneusten Entwicklungen sind dann wohl doch noch nicht stabil genug.

Aber ich werde mal weiter probieren.

Im sidux-Kontrollzentrum (nicht zu verwechseln mit dem KDE-Kontrollzentrum kcontrol) lassen sich außer der Kernel-Installation noch andere Dinge in den Tiefen des Systems einstellen, z. B. die X-Server-Konfiguration, Grafikkartentreiberinstallation, die Konfiguration der Netzwerkadapter, die Dienstekonfiguration usw.

So, für heute lasse ich es gut sein. Die Einrichtung des drahtlosen Netzwerks, Powersave und weitere Erfahrungen folgen dann demnächst. Es schein aber so weit erst mal alles geklappt zu haben. Vieles sieht etwas farblos aus - also von der Optik her, nicht im übertragenen Sinne. Aber dass kann man ja noch ändern.

(Zu Teil 2)

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Wien: Migration von Linux auf MS Vista?

Juni 3, 2008 · 1 Kommentar

Es hört sich an wie ein Schildbürgerstreich, aber anscheinend will die Stadt Wien noch in diesem Jahr 8 Millionen Euro für die Migration von Rechnern - vor allem in Kindergärten - auf das Microsoft Betriebssystem bereitstellen.

Erst recht unverständlich der Grund für diese Umstellung: So sei eine Sprachtest-Software derzeit nur auf dem Internet Explorer lauffähig und werde vom Hersteller erst 2009 auf Linux portiert. Kritiker meinen, der Hersteller hätte schon mit einem Bruchteil des Geldes dazu zu bewegen sein können, diese Portierung vorzuziehen.

Vor allem aber gibt es längst billigere Lösungen wie etwa CrossOver-Office, die die Installation des Internet Explorer auch unter Linux ermöglichen. (Bislang fragte ich mich immer, wozu um Himmels Willen das gut sein könnte - und bin wohl nicht der Einzige.) Zwar verfolge der Gemeinderat der Stadt in Sachen Software keinerlei ideologie. Aber als langjähriger Linux-Nutzer frage ich mich schon, ob da entweder eklatant mangelnde Sachkenntnis oder womöglich massive Lobbyarbeit am Werk ist. Zumindest aus der Ferne scheint die Migration eine totale Fehlentscheidung zu sein.

Übrigens: Probleme mit der Harware-Erkennung von Linux, wie auch angegeben, treten heute eigentlich nur noch mit topaktueller Hardware auf oder mit Geräten bestimmter Hersteller - sie lassen sich in der Regel sehr einfach vermeiden. Und gerade in Sachen Hardware-Kompabilität hörte ich im Bekanntenkreis mehrfach die Klage, dass vorhandene Geräte plötzlich unter Vista nicht mehr laufen, weil aktualisierte Treiber fehlten usw.
Durch eigene Erfahrungen kann ich dass allerdings nicht bestätigen. Bei mir läuft - unter Linux - alles.

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Bewegungsprofile

Mai 29, 2008 · Keine Kommentare

Der Datenschutzskandal bei der Telekom weitet sich immer weiter aus. Die Spitzel sollen sogar Bewegungsprofile erstellt haben. So etwas ist möglich anhand der Daten über die Mobilfunkzellen in denen sich das Mobiltelefon gerade aufhält. Die Geräte melden sich alle paar Minuten beim Netz, damit Verbindungen in die jeweilige Zelle weitergeleitet werden können. Damit sind Ortungen auf wenige hundert Meter möglich.
Geheimdiensten ist es angeblich sogar möglich, selbst ausgeschaltete Geräte bis auf wenige Meter genau zu orten.
Was viele Menschen gar nicht wissen: Auch aus den Daten der Bordelektronik von Fahrzeugen lassen sich Bewegungsprofile erstellen. Die Vernetzung der Fahrzeugelektronik, beispielsweise des Kilometerzähler und der Beschleunigungssensoren des ESP machen es möglich.

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Nur mal so nebenbei: ODF … irgendwann…

Mai 23, 2008 · 2 Kommentare

“Und sie bewegt sich doch”, dürfte mancher gedacht haben. Gemeint ist die Softwareschmiede Microsoft. Aber tut sie das wirklich?

Bis jetzt eigentlich noch nicht. Denn ganz nach alte Firmenmanier, wird erst mal die Bewegung angekündigt: Im ersten Halbjahr 2009 will man das Open Document Format (ODF) im firmeneigenen Office 2007 als Speichermöglichkeit unterstüzten.

Das Engelchen auf meiner Schulter lässt sich zu einem “Toll!” hinreißen. “Siehst du”, meint es, “jetzt wird es endlich eine richtige Interoperabilität zwischen den Welten geben. Sie haben letztlich doch die Einsicht gehabt, dass mit ODF alles besser wird und dass es besser ist, den Kunden die Wahl zu lassen, in welchem Format sie Daten austauschen wollen.”

“Halt! Moment!” schaltet sich da das Teufelchen von der anderen Schulter ein. “Das ist doch ein Fall von Vaporware! Glaubst du etwa wirklich, dass dann alles in Ordnung sein wird. Mann, bist du naiv” schimpft der kleine Teufel und fährt fort: “Also erstens ist es bis dahin noch über ein Jahr hin. Was glaubst du, was die bis dahin machen? Natürlich sich Methoden ausdenken, wie man ODF zwar anbietet, die Leute aber trotzdem davon abhält, es zu benutzen. Schließlich sollen die Leute doch OpenOffice nicht als echte Alternative ansehen.”

“Ach was!”, ärgert sich das Engelchen, “Sei doch nicht immer so pessimistisch…”

“Pessimistisch? Du Naivchen… glaubst du tatsächlich, die brauchen ein ganzes Jahr, um einen simplen Import-/Exportfilter in ihre Software zu integrieren? Höchstens um ihr eigenes OOXML endlich mal zum Laufen zu bringen und die 6000 Seiten Spezifikationen richtig umzusetzen, mit denen sie anderen das Leben schwer machen wollen. Also zumindest, dass die anderen das nicht integrieren können. Die haben nur Angst, wenn sie ODF jetzt anbieten, dass dann OOXML völlig tot ist.”

“Ja, aber immerhin bewegen sie sich, basta!”

“Quatsch! Sie sagen, dass sie sich bewegen wollen, sonst nichts. Und das auch nicht aus Einsicht, sondern weil die EU schon 1,7 Milliarden Euro Strafgelder in verschiedenen Kartellverfahren verhängt hat und weil viele Behörden schon die Verwendung offener Dateiformate vorschreiben.”

“Ich glaube, die sehen’s ein. Die sind gar nicht so gierig.”

“Doch!”

“Nein!”

“Naivling”

“Blödmann”

Ich weiß nicht, wie die ‘Diskussion’ weitergeganen ist, denn ich habe sie beide hinaus geworfen. (Meine eigene Entscheidung ist längst gefallen.) Mir ist durch das Gezänk aber auch klar geworden, wie diese Marketing-Strategien funktionieren:

Den ‘Himmel’ kann man angeblich immer nur mit proprietären Mitteln erreichen. Alles andere, was also jeder haben, machen oder sich leisten kann, kann ja nur in die ‘Hölle’ führen.

Also kurz gesagt funktioniert das Marketing da so: Der Himmel ist proprietär, die Hölle ist Open Source…? Hmm, kommt mir doch irgendwie bekannt vor…

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Linux-Vormarsch nun auch auf Handys

Mai 21, 2008 · 1 Kommentar

(Korrektur vom 22.05.2008:Dieser Post beruht bezüglich der Nokia-Meldung auf einem Missverständnis. Nokia will doch nur auf seinen Internet-Tablets weiterhin auf Linux setzen. Bitte den Kommentar von Wolff unten beachten!)

Sicherlich ist es auch Googles Android zu verdanken, dass Linux als Betriebssystem für Handys immer mehr an Bedeutung gewinnt, immer hoffähiger wird. Offenbar will auch der Hersteller Nokia in Zukunft den Einsatz von Linux auf seinen Produkten ausbauen. Bislang war es vor allem auf Nokias Internet-Tablets im Einsatz, dort allerdings schon seit Jahren.
Hoffen wir, dass die Linux-Handys auch Linux-freundlicher werden. Mein Motorola A780 scheint jedenfalls - trotz Linux-Betriebssystem - mehr auf die Zusammenarbeit mit Windows eingerichtet zu sein. Die Synchonisation von Adressen und Terminen unter Linux schien mir so umständlich und kompliziert, dass ich darauf verzichtet habe. (Ist aber vielleicht auch ganz gut, nicht alle Daten überall zu haben. Trotzdem: Schön wär es schon.)
Dass Linux nicht schon längst den Handy-Markt dominiert, liegt wahrscheinlich nicht so sehr an der Technik, eher an den Marketing-Strategien der Cell-Phone-Hersteller. Denn gerade Linux ist fast grenzenlos skalierbar.
So weit ich weiß läuft das kleinste Linux in einer Armbanduhr. Die meisten Installationen laufen möglicherweise auf Videoplayern und DVD-Recordern, vielleicht auch in der Elektronik einiger Auto-Modelle. Aber auch viele der größten Rechner der Welt laufen unter Linux.

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