Das Leben usw.

Obama ohne E-Mail?

November 17, 2008 · 1 Kommentar

Gerade, während des Wahlkampfes, hat man ihn noch als geradezu passionierten Blackberry-Benutzer kennengelernt. Doch wie die BBC berichtet, als Präsident könnte sich Barack Obama dazu genötigt sehen, möglichst keine E-Mail mehr zu benutzen. Ein Grund dafür ist der Presidential Records Act, ein Gesetz, das 1978 verfügte, dass diejenigen Aufzeichnungen des Prädidenten, die seine wesentliche Arbeit dokumentieren, Eigentum der amerikanischen Regierung und nicht des Präsidenten selbst sind. Sie werden deshalb in den so genannten Präsidentenbibliotheken aufbewahrt und damit sozusagen der Nachwelt/Öffentlichkeit zugänglich.

Derzeit sind in den verschiedenen Präsidentenbibliotheken laut wikipedia über 400 Millionen Textseiten, fast 10 Millionen Photographien und vieles andere mehr enthalten.

Ein weiterer Grund für selbst gewähltes Maßhalten bei digitaler Kommunikation liegt natürlich auch in Sicherheitsbedenken begründet. Prinzipiell kann natürlich jede Verbindung angezapft und mitgehört werden. Und bis zur routinemäßigen Anwendung von Quantenkryptographie ist es wohl noch eine Weile hin.

Ein weiterer Grund für mich, nicht amerikanischer Präsident zu werden. (Nicht, dass das überhaupt möglich wäre…) ;-)

Kategorien: Netz · Politik · USA

1 Antwort bis hierher ↓

  • Birni // November 22, 2008 um 12:22 | Antworten

    Ich denke, als Präsident kann man notfalls auch ohne eigenen Mail-Account klarkommen. Vielleicht wird es bei all den Informationen, die er in Zukunft erhalten und verarbeiten müssen wird, sogar erholsam, nicht auch noch von zahllosen E-Mails bombardiert zu werden.

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