“Das Wort “Distribution” klingt nicht gerade sexy. Was dahinter steht, kann es aber durchaus sein.”
Mit diesen Worten beginnt die Süddeutsche ihrem Online-Artikel “Neue Linux-Distributionen – Kostensparrende Alternative”. Das “kann es aber durchaus sein” muss ich aber mal ganz klar durch ein ‘ist es aber’ ersetzen. (Okay, dass kann ich nur hier, schon klar.)
Ansonsten aber ist der Artikel gerade Einsteigern bzw. Leuten, die es vielleicht werden wollen, zu empfehlen. Nachdem zunächst einmal erklärt wird, was eine Distribution eigentlich ist, gibt die Süddeutsche einen kleinen Überblick über drei der hierzulande wichtigsten Distributionen (Fedora 9, OpenSuse11 und Ubuntu 8.04/Hardy Heron) und deren Vor- und Nachteile für bestimmte Nutzer oder Einsatzgebiete.
Der Artikel ist wirklich lesenswert. In zwei Punkten möchte ich Aussagen die dort gemacht werden aber zum Teil widersprechen oder sie ergänzen.
- gibt es zwar für Linux zwar kein weitreichendes natives Spieleangebot. Mir ist aber bekannt, dass eine Menge Spieler Linux benutzen, um DOS als Spieleplattform zu ersetzen oder mit entsprechender Emulation von Cedega zu betreiben, so dass Spiele unter Linux kein wirkliches Problem sein dürften.
- ermöglicht es gerade Ubuntu (bzw. Kubuntu – die KDE Oberfläche ist auch möglich) eigentlich ein sehr komfortables Herunterladen von Codecs.
Nun bin ich, dass muss ich einschränken, nicht ständig auf der Suche nach neuesten Medien usw., doch ist es mir noch nicht passiert, dass ich mit Kubuntu (ich benutze die Variante mit KDE) eine Audio- oder Video-Datei nicht öffnen konnte. Das System meldet in diesem Fall, dass es über bestimmte Codecs nicht verfügt und fragt, ob diese installiert werden sollen. Beschwören kann ich so zwar nicht, dass es keine Probleme mit Codecs gibt, aber sie dürften selten sein. Allerdings stehen viele Codecs nicht unter einer freien Lizenz wie Linux, d.h. es müssen evtl. bestimmte Nutzungsbedingungen beachtet werden. Das ist natürlich für Windows-User nichts neues. Neulich las ich auch über kostenpflichtige Software, die dann die letzten Probleme beseitigen dürfte. Die paar Euro hierfür hat man ja schon am Betriebssystem gespart.
Und unschlagbar bei Linux: Der Internet-Support über viele verschiedene Foren, Wikis und Newsgroups. Besonders erwähnenswert hier Ubuntuusers.de.
Fazit also: Lesen! Und allen Umsteigern: Viel Spaß!
Weitere Links:
Was ich an meinem Linux so sehr liebe

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