Nein, eine Rückkehr ist es eigentlich nicht. Heute sieht das mit dem Segeln ganz anders aus. Auch muss niemand mehr in die Wanten klettern um Segel zu setzen oder zu bergen.
Einem Frachtschiff namens MS Beluga SkySails gelang es vor kurzem mittels eine Kite-Segels, also eigentlich einem dem Lenkdrachen ähnlichem Gerät, zwei Tonnen Treibstoff pro Tag zu sparen.
An der TU Berlin wurde mittels virtueller Schiffstechnik im Computer nun durchgerechnet, welches Antriebspotenzial in der Verwendung von Segeln in der modernen Schifffahrt liegt und, damit verbunden, welcher wirtschaftliche Nutzen dabei herausspringt.
Das Ergebnis überzeugt: Beim aktuellen Preis für Schiffsdiesel (450 €/t) könnte ein Frachtschiff im Jahr 800 000 Euro an Treibstoff sparen. Und ein anderer, heutzutage vielleicht sogar wichtigerer Nutzen springt dabei heraus: Bei einer Nutzung im großen Maßstab würden geradezu gigantische Mengen an Schadstoffen weniger in die Atmosphäre geblasen.

1 Antwort so far ↓
oldman // April 11, 2008 um 11:12 Uhr nachmittags
Das ist auf jeden Fall eine intelligenterer Ansatz, als die unselige Biotreibstofflösung.
Einsparung ist die Devise.
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