Ich kenne Leute, die lesen immer nur die taz. Warum? Weil sie meinen, dass diese Zeitung natürlich die beste sei und weil diese ihre Meinung zum Weltgeschehen gut wiedergebe. ich bin da anders: Manchmal lese ich gern quer. Quer durch die Presse-Landschaft und vor allem auch Zeitungen oder Zeitschriften zu deren Zielgruppe ich vielleicht gar nicht gehöre, die nicht meine Meinungen vertreten (die kenne ich doch schon) und die mir neue Blickwinkel eröffnen könnten. Dieses mal traf es die “absatzwirtschaft”.
Fünf Verkaufstrainer und Vertreibsprofessoren wurden von der Zeitschrift absatzwirtschaft darüber befragt, welcher Prominente während der letzten zwölf Monate besonderes Verkaufstalent bewiesen habe. Die Ergebnisse: Neben Steve Jobs, Natalya Kapersky, Franz Beckenbauer und Dieter Zetsche wurde von Prof. Dr. Manfred Krafft von der Universität Münster auch Papst Benedikt XVI genannt. Als Gründe nannte er gegenüber der Zeitschrift unter anderem auch dessen Umgang mit den Medien. Christliche Überzeugungen gehörten aber nicht dazu. (absatzwirtschaft - Zeitschrift für Marketing, Sonderheft Vertrieb 2007, S. 4 und S.42, hrsg. v. Deutscher Marketing Verband e.V., 08.05.2007). Die Vorstellung der gewählten Talente erfolgte im Heft unter der Rubrik “Vertrieb: Trends Vorbilder”.
Das zeigt: Der Papst ist tatsächlich ein Vorbild! Ob er das in dieser Weise beabsichtigt hat? Wer weiß das schon…

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