Das Leben usw.

Prognose für Apple?

Juni 24, 2009 · 1 Kommentar

Apple-Chef Steve Jobs hat eine neue Leber und die Prognose für seine Gesundheit ist sehr gut. Warum ist das eine Meldung?
Weil alle Welt davon ausgeht, dass das Schicksal des Computer-Herstellers (der vermutlich längst mehr Geld mit anderen Produkten als Compunter macht) von Jobs’ Gesundheit abhängt. Damit hängen natürlich auch die Dividenden der Aktionäre vom korrekten Funktionieren des neuen Organs ab.
Deshalb müssen natürlich die Prognosen sehr gut sein, sonst fallen die Aktienkurse.

Mit Prognosen ist das natürlich so eine Sache, da kann immer mal etwas unerwartetes passieren und doch ein anderes Ergebnis eintreten. Es sind eben Prognosen, keine Garantien. Doch was soll’s, die ganze Wirtschaft lebt von Prognosen, Gewinnerwartungen, Zukunftsaussichten…

Die Frage ist nur: Würden die Aktionäre erfahren, wenn die Prognosen für die Gesundheit des Aṕple-Chefs nicht so gut oder vielleicht auch nur einigermaßen zufriedenstellend, wenn nicht sogar schlecht wären?
Vermutlich nicht. Dass diese Nachrichten eher unternehmensstrategischen Notwendigkeiten folgen zeigte sich schon an der Mär von der Hormonstörung, die als Grund für Jobs’ Gewichtsverlust herhalten musste.

Ein Mensch kann ohne Leber nicht überleben. Aber vielleicht wäre es viel menschlicher anzunehmen, dass Apple vielleicht auch ohne Steve Jobs überleben könnte, dem es trotzdem hoffentlich sehr gut geht.

Dass ein Nachfolger (den es früher oder später sowieso geben muss) ein zweiter Steve Jobs sein könnte, ist unwahrscheinlich, aber er hat immerhin einen Vorteil: Ein schon existierendes Vorbild, von dem er lernen kann (oder sie).

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Neue Kategorie: Pannen

Juni 14, 2009 · Kommentar schreiben

Irgendwie ist es ja immer wieder interessant, was einem alles so passieren kann. Manches ist immer wieder schön, anderes ist neu. Und auch, wenn es manchmal weh tut, vieles reizt einfach zum Lachen. Deshalb an díeser Stelle die neue Kategorie Pannen.
Klar, bei YouTube gibt’s Millionen davon, sogar in Farbe. Aber das hier sind eben meine – oder die von Leuten, die ich kenne, oder etwas, was ich gesehen habe, oder worüber ich gelacht habe oder… Naja, meine Auswahl eben.

Das heutige kleine Erlebnis ist neu. Es ist nichts großes. Ich habe es lediglich hinbekommen, einen völlig neuen Duft zu kreieren. Wie?
Indem ich ein nicht weiter verpacktes Schälchen mit doch recht reifen und aromatischen Erdbeeren ohne weiter nachzudenken neben eine angefangene Packung Harzer Käse in den Kühlschrank legte.
Das Ergebnis nach einigen Stunden beim Öffnen der Kühlschranktür war… umwerfend.

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Ach so…

Juni 12, 2009 · Kommentar schreiben

Da überlegt man Jahrzehnt für Jahrzehnt, warum Bananen krumm sind. Und wo findet man die Antwort?
Klar, im Internet – auf german-bash.org.
Andererseits…eine böse Zunge fragt gleich mit stark rollenden “r”: Wer hat’s erfunden?
Wie jetz’? Doch die FINNEN???
;-)

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Kein Herz für Europa?

Juni 8, 2009 · 1 Kommentar

So richtig viel war nicht los, als ich gestern ins Wahllokal kam. Vor mir 2 Leute, hinter mir einer.
So richtig wundert es mich auch nicht. Geht es nur mir so, oder stimmt mein Eindruck, dass die meisten Parteien ihr Herz für Europa (zumindest für das Europäische Parlament) noch nicht entdeckt haben?
Der Werbe-Aufwand war meiner subjektiven Wahrnehmung nach etwa halb so hoch wie bei der Landtagswahl. Gut, das stört mich jetzt eigentlich nicht so wirklich. Eigentlich hasse ich ja diese nichtssagende Wahlwerbung sowieso, aber anders betrachtet: So richtig wichtig wirkte das alles nun auch nicht.

Doch kann man die Wichtigkeit der Europäischen Union – bei aller Kritik – gar nicht hoch genug einschätzen. Nicht nur, dass nach manchen Schätzungen etwa 70 Prozent der nationalen Gesetzt durch Vorgaben der EU veranlasst sind. Eine andere Überlegung finde ich noch viel wichtiger:
Nationen, die vor nicht einmal 7 Jahrzehnten verfeindet waren, die sich so gar einmal als Erzfeinde titulierten, haben sich heute so weit angenähert, dass sie sogar eine gemeinsame Währung haben. Ein Krieg beispielsweise zwischen Deutschland und Frankreich ist heute unvorstellbar.

64 Jahre Frieden, dass ist für mich das Wichtigste an Europa! Und das ist mit Geld gar nicht aufzuwiegen.

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Erfahrungsbericht: Upgrade auf Kubuntu 9.04, Teil 2

Mai 3, 2009 · Kommentar schreiben

(Teil 1)

(Wie immer gilt: Ich bin kein Experte und die berichteten Tatsachen beziehen sich nur auf meine persönlichen Erfahrungen mit meinem Rechner. Bei anderen Benutzern kann alles ganz anders aussehen.)

Nix Up-, Downgrade!
Der langen Rede kurzer Sinn: Die in Teil 1 berichteten Probleme mit der grafischen Performance meines IBM X31 unter Kubunt 9.04 habe ich leider nicht lösen können. Deshalb bin ich wieder zu Version 8.10 zurückgekehrt, die für mich zufriedenstellend läuft.

Skype-Problem gelöst
Natürlich habe ich bei der Sicherung alter Dateien mindestens eine vergessen. Es war /usr/local/bin/skype, ein kleines Skript, mit dem ich Skype starte und das dafür sorgt, dass die Web-Cam ordentlich funktioniert. Vorher gab es nämlich nur grüne Balken zu sehen.
Eine kurze Suche bei www.ubuntuusers.de brachte, wie eigentlich immer, die Lösung. Damit andere nicht suchen müssen, gibt es hier den direkten Link.

Mit Kubuntu 9.04 werde ich wohl erst mal noch eine Weile abwarten, vielleicht auch bis 9.10.

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