Das Leben usw.

klarer Fall – Luchs

Oktober 29, 2009 · Kommentar schreiben

Gerade las ich auf Pro-Linux.de, dass die nächste Ubuntu-Version (10.04) den Namen Lucid Lynx tragen soll. Da habe ich mal schnell nachgeschlagen, was das genau heißt.
Resultat: Klarer Luchs!? Nun weiß ich nicht, ob es bei Ubuntu-Namen so darauf ankommt, wirklich sinnvoll zu sein. Andererseits… wird „lucid“ vielleicht auch im Sinne von erleuchtet gebraucht? (Schon sinniger…)
Egal: Ich selbst würde für eine deutsche Version ja eher den Namen „Lustiger Lurch“ vorschlagen!
;-)

…Ähhh, „listig“… natürlich… „Listiger Lurch“…

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Mehr Flexibilität durch Open Source

Oktober 29, 2009 · 1 Kommentar

Laut Medienberichten, hat das US-Verteidigungsministerium (DoD) heute große Mengen an Software-Code unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Golem.de wertet dieses als erneute Demonstration der Ernsthaftigkeit des DoD-Bekenntnisses zu Open Source.
Was dem einen oder anderen vielleicht idealistisch erscheinen mag, dokumentiert andererseits puren Pragmatismus und den großen Vorteil von Open Source, den Code uneingeschränkt verändern zu können. Diesen will sich das DoD zunutze machen, um auf sich verändernde Rahmenbedingungen und Bedrohungen schneller reagieren zu können. (ebd.)

Ob ich in diesem Fall davon begeistert bin, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Positiv kann ich aber vieleicht werten, dass ein Teil der US-Regierung sich ein Stück unabhängiger von Konzernen macht, indem es auf Open Source setzt.

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Pressefreiheit im internationalen Vergleich

Oktober 25, 2009 · Kommentar schreiben

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat auch dieses Jahr wieder eine Rangliste veröffentlicht, die die Situation der Pressefreiheit international vergleicht. Bedenklich stimmt dabei, dass einige europäische Staaten, wie z. B. Frankreich oder auch Spanien hinter Staaten wie Mali, Ghana oder Uruguay zurück gerutscht sind. Den schlechtesten Platz unter den EU-Staaten hat Bulgarien, das auf Platz 68 der insgesamt 175 Plätze gelandet ist. Da stehen selbst Serbien oder auch der Libanon noch besser da. RoG sieht daher die Vorreiterrolle Europas bei er Pressefreiheit in Gefahr.
Obwohl sich Deutschland mit Platz 18 gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze verbessert hat, ist die Situation für Reporter immerhin in 17 Ländern noch besser als hier.
Zu beachten ist, dass Beeinträchtigungen der Pressefreiheit nicht unbedingt immer durch staatliche Eingriffe erfolgt, sondern auch durch andere Faktoren wie Übergriffen von organisiertem Verbrechen oder Terror-Gruppen erfolgen kann. Natürlich ist es Aufgabe der Staaten, Pressevertreter vor Repressalien zu schützen.
Aber auch Konzentrationsprozesse in der Presselandschaft wirken sich offenbar negativ aus.
Dabei kann die Pressefreiheit auch als ein Indikator für den Zustand von Demokratien gesehen werden. Ihr Grad bestimmt entscheidend den Zugang der Bevölkerung zu Informationen und damit deren demokratische Entscheidungen bei Wahlen, Volksentscheiden usw., weshalb sie ja oft auch als Vierte Gewalt im Staat (neben den in demokratischen Staaten  in Verfassungsorganen verkörperten gesetzgebenden, ausführenden und rechtsprechenden Gewalten) gesehen wird.

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Breitseite gegen Windows?

Oktober 24, 2009 · Kommentar schreiben

Bröckelt die Allmacht Microsofts? Was IBM und Canonical laut Bericht von Pro-Linux jetzt auch in den USA anbieten, könnte eine mächtige Breitseite auf die Vorherrschaft von Windows auf Unternehmens-Desktops sein. In den Augen von MS dürfte es um so bedenklicher sein, dass der Anstoß dazu, den IBM Client for Smart Work auch auf dem amerikanischen und nicht nur den afrikanischen Markt zu bringen, offenbar die Nachfrage von Kunden war.
Gibt es also auch im Bereich der Unternehmens-Desktops eine gezielte Nachfrage nach Windows-Alternativen?

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CERN-Cinema?

Oktober 13, 2009 · Kommentar schreiben

Wie kann man Leute für Physik begeistern? Manchmal hilft der Zufall. Oder ein Schriftsteller. Oder das Kino. Bei CERN (die Abkürzung bezieht sich auf den füheren französischen Namen Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) nutzt man offensichtlich die Popularität des Kino-Films „Illuminati„, Originaltitel „Angels & Demons“, der auf einem Buch von Dan Brown basiert und in dem CERN eine Rolle spielt.
So hat man eigens eine Web-Seite zum Thema erstellt: „Angels & Demons – the science behind the story„. Gute Idee, wie ich finde (aber leider nur in Englisch und Französisch).
Und über den LHC wird sogar Unterrichtsmaterial angeboten und es gibt Seiten für Lehrer und Studenten  (leider auch nur in Englisch, aber das ist eben die internationale Sprache der Physik).
Wem das alles zu trocken ist, der kann immer noch mit dem LHC-RAP vorlieb nehmen:


LHCb sees where the antimatter’s gone
ALICE looks at collisions of lead ions
CMS and ATLAS are two of a kind
They’re looking for whatever new particles they can find…

… und schon hat man was gelernt! Die ursprüngliche Seite des Raps auf Youtube hatte übrigens innerhalb der ersten sechs Wochen gleich mehr als 3 Millionen Aufrufe. Die groß geschriebenen Teile sind übrigens die Hauptdetektoren für Elementarteilchen. Haus-große Teile um diese Winz-Dinger aufzuspüren.

Ach ja, CERN heißt übrigens heutzutage in der Langform „European Organisation for Nuclear Research“. Man ist aber bei der alten Kurzform CERN geblieben. Die Abkürzung EONR klingt ja auch eher zum Abgewöhnen.

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